ZF Serie 125 Jahre

ZF-Aftermarket: Ideengeber für die Werkstatt der Zukunft

ZF Aftermarket versorgt Werkstätten und Servicepartner in 40 Ländern mit Originalersatzteilen sowie innovativen Lösungen für das digitale Zeitalter. Zudem leistet man im Auftrag der anderen ZF-Divisionen Service für die Automobilhersteller und ist im Kundendienstfall stets vor Ort. Vom Sitz der Hauptverwaltung in Schweinfurt aus wird das weltweite Geschäft organisiert und die Mobilität der Zukunft mitgestaltet.

Wer sein Auto zur Reparatur oder Inspektion bringt, erwartet schnellen Service, günstige Preise und zuverlässige Ersatzteile von seiner Werkstatt. ZF Aftermarket stellt mit dem kompletten ZF Produktportfolio und passend konzipierten Servicelösungen die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen über deren gesamten Lebenszyklus sicher. Daher beliefert ZF nicht nur die Handelsorganisationen der Hersteller, sondern über Großhandelspartner auch die freien Werkstätten.

ZF stellt damit die schnelle Verfügbarkeit des richtigen Ersatzteils in der vom Autobesitzer bevorzugten Werkstatt sicher, denn die Kundenzufriedenheit steht für das Unternehmen im Fokus. Die Auswahl an Partnern auf dem sogenannten „Aftermarket“ ist dabei groß – einer der führenden Experten und die weltweite Nummer Zwei der Branche ist „ZF Aftermarket“.

Drei-Milliarden-Euro-Kraftwerk

ZF Aftermarket ist ein Drei-Milliarden-Euro- Kraftwerk mit insgesamt 120 Standorten in 40 Ländern weltweit. 8.000 Mitarbeiter*innen zählen zur Konzerneinheit (800 davon sind in Schweinfurt beschäftigt), mit 650 Servicepartnern bestehen Geschäftsbeziehungen. Mit erstklassigen Lösungen und qualitativ hochwertigen Teilen bedient man sowohl Automobil- als auch Non-Automotive-Märkte in so unterschiedlichen Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen, Bahn, Marine und Wind.

Bestseller im Verkauf sind Stoßdämpfer unter der Produktmarke Sachs, acht Millionen Stück werden jedes Jahr in den ZF-Hallen für das Ersatzteilgeschäft produziert. Tausende Positionen stehen jederzeit auf Abruf im zentralen Schweinfurter Logistikcenter bereit. Auch das Bremsen-Produktportfolio unter der Marke TRW ist ein exzellenter Umsatzbringer. Dies ist ein wichtiges Geschäftsfeld, immerhin entfällt ein Viertel der verbauten Ersatzteile in einer Werkstatt auf Bremsprodukte.

Seit den sechziger Jahren im Aftermarket aktiv

Bereits in den sechziger Jahren offerierte man am Markt Produkte und zugehörigen Service für den Ersatzteilemarkt – damals noch unter der Sachs-Flagge. Einen großen wirtschaftlichen Sprung machte man mit der Internationalisierung durch eigene Tochtergesellschaften im Ausland. Einen weiteren Schub erfuhr das Aftermarket-Geschäft auch durch die Zugehörigkeit zu ZF.

ZF Friedrichshafen 125 Mobilität       -  ZF Aftermarket versorgt Werkstätten und Servicepartner in 40 Ländern mit Originalersatzteilen sowie innovativen Lösungen für das digitale Zeitalter.
Foto: ZF Friedrichshafen | ZF Aftermarket versorgt Werkstätten und Servicepartner in 40 Ländern mit Originalersatzteilen sowie innovativen Lösungen für das digitale Zeitalter.

Investition in Elektromobilität

Als Erstausrüster gestaltet ZF die Mobilität der Zukunft entscheidend mit – das ist die beste Basis für ein erfolgreiches Aftermarket-Geschäft. Elektroautos sind eine Investition in die Zukunft, und dafür steht ZF als Unternehmen. Aktuell spielt aber noch der Hybridantrieb eine wesentliche Rolle. Hybrid bietet 60 bis 70 Prozent der Nutzer die Möglichkeit, den kompletten Anspruch an die Mobilität elektrisch abzubilden, weil nicht mehr als 40 bis 50 Kilometer pro Tag gefahren werden.

ZF Infoserie       -  Dr. Ulrich Walz, Leiter Market & Product Aftermarket ZF Friedrichshafen AG
Foto: ZF Friedrichshafen | Dr. Ulrich Walz, Leiter Market & Product Aftermarket ZF Friedrichshafen AG

„Die Marke ZF hat weltweit große Strahlkraft. Unsere Aktivitäten im Aftermarket tragen entscheidend zu diesem Konzernerfolg bei.”
Dr. Ulrich Walz, Leiter Market & Product Aftermarket ZF Friedrichshafen AG

Für weitere Strecken steht dann der Verbrennungsmotor zur Verfügung. Damit ist klar, dass sich die Werkstatt mit dem Thema „Hochvolt“ beschäftigen muss. ZF Aftermarket bietet daher schon seit längerem Hochvoltschulungen an. Ohne Unterweisung bzw. Schulung ist es Werkstattmitarbeiter* innen nämlich nicht erlaubt, an einem Elektro- oder Hybridfahrzeug Hand anzulegen. Das gilt selbst für einfache Wartungstätigkeiten an den konventionellen Fahrzeugsystemen. Inzwischen nehmen, neben freien Werkstattbetrieben, auch Automobilunternehmen wie BMW oder Feuerwehren die Angebote wahr.

Grundlegender Wandel im Aftermarket-Geschäft

Mit dem Aufschwung neuer Antriebstechnologien, aber auch weiteren Trends wie Digitalisierung und Vernetzung oder autonomes Fahren ist das Aftermarket-Geschäft also einem grundlegenden Wandel unterzogen. Hier entwickelt ZF gerade ein attraktives Produktangebot namens „Remote Diagnose“. Dabei werden Fahrzeugdaten in der Cloud abgelegt und den Werkstätten verfügbar gemacht, um einen besseren Service anbieten zu können. Remote-Diagnose- Produkte ermöglichen es dem Kunden und der Werkstatt, von überall auf der Welt in Echtzeit Fahrzeugdiagnose- Daten zu lesen. Im Falle eines Defekts kann somit die Werkstatt direkt über die Details informiert werden.

Einer der wichtigsten Taktgeber im Konzern

ZF ist aus Tradition innovativ, geht frühzeitig neue Wege und gibt damit der Branche die Richtung vor. ZF Aftermarket gestaltet die Zukunft der Mobilität im Aftermarket aktiv mit, macht ihre Werkstattpartner mit dem entsprechenden technischen Know-how frühzeitig fit und gehört zu den wichtigsten Taktgebern in der Branche.

ZF Infoserie 125 Jahre Teil 2