Internationale Küche mit EDEKA

Mediterrane Küche aus den fränkischen Wäldern

Wenn wir schon nicht wegfahren können, gehen wir eben auf eine kulinarische Weltreise - wir bringen Ihnen internationale Küche mit regionalen Produkten direkt ins Haus. Sechs köstliche Rezepte, die den Lockdown auch mal vergessen lassen.

Bärlauch gehört zu den kräftigen Bärenpflanzen. Der Bär war bei unseren Vorfahren ein Seelentier, ähnlich den Krafttieren bei den Indianern. Diese Seelentiere verkörperten sich in bestimmten Pflanzen und übertrugen so ihre Kraft auf diese. Bärlauch ist eine solche Frühlingspflanze mit Bärenstärke, daher fressen Bären viel vom Bärlauch, um nach dem langen Winterschlaf wieder zu Kräften zu kommen. Und so schenkt er auch uns seine Kraft, wenn wir ihn im Frühjahr ernten und verzehren.

EDEKA Infoserie       -  Frischer Bärlauch aus den fränkischen Wäldern passt wunderbar zu italienischen Gnocchi.
Foto: Daisy-Daisy (iStockphoto) | Frischer Bärlauch aus den fränkischen Wäldern passt wunderbar zu italienischen Gnocchi.

Bärlauch (Allium ursinum), auch Wald-Knoblauch genannt, ist ein in Europa heimisches Wildgemüse, das in feuchten, halbschattigen Wäldern wächst, aber auch entlang von Bachläufen und Auen. Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) und ist mit Gemüse wie Knoblauch und Zwiebeln verwandt. Unverkennbar ist das am Duft, den die Pflanzen versprühen. Die Pflege von Bärlauch im Garten ist im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache: Früher wurde die Pflanze zuweilen als Plage empfunden und deshalb großflächig herausgerissen. Auch heute empfinden viele den Knoblauch- und Schwefelgeruch als unangenehm.

„Frisch aus dem Wald schmeckt Bärlauch am besten. Bei EDEKA kommen deswegen nur heimische Pflanzen ins Gemüseregal.”
Filialleiter Würzburg

Heilpflanze mit köstlichem Geschmack

Möglicherweise wurde Bärlauch wegen dieses Geruchs lange aus Garten und Küche verbannt. Inzwischen erlebt das gesunde Zwiebelgewächs jedoch eine Renaissance, nicht zuletzt wegen seiner heilenden Eigenschaften. Bereits die Römer verzehrten Bärlauch als "Herba salutaris", Gesundheitskraut. Vor ihnen vertrauten auch die Kelten und Germanen auf die heilenden Kräfte des Krauts. Diese gaben ihm auch seinen Namen: Es hieß, dass Bären nach dem Winterschlaf zuerst nach den saftigen Blättern des Bärlauchs suchten, um dringend benötigte Nährstoffe aufzunehmen.

Frisch gepflückt – ob im Wald oder im Garten – hat es zwar zweifellos den besten Geschmack, doch die Saison von Allium ursinum ist relativ kurz. Zum Glück gibt es für den ganzjährigen Genuss verschiedene Möglichkeiten sowie Rezepte, um Bärlauch haltbar zu machen.

Wuchs

Bärlauch ist ausdauerndes Zwiebelgewächs – ein sogenannter Geophyt – und wird 20 bis 50 Zentimeter hoch. Aus seiner sehr schlanken, etwa vier Zentimeter langen Zwiebel wachsen meist zwei bis vier dunkelgrüne, gestielte Blätter. Etwas später treibt aus der Zwiebel auch der aufrechte Stiel, auf dem der weiße Blütenstand erscheint. Die Stiele vom Bärlauch sind fast dreieckig. Fühlt er sich an seinem Standort wohl, bildet Bärlauch durch Selbstaussaat und Brutzwiebeln oft große Bestände.

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Wissenwertes

Heilende Anwendungen
Im Bärlauch sind viel Vitamin C, Eisen und ätherische Öle enthalten. Er wirkt entgiftend sowie reinigend und kann uns über Frühjahrsmüdigkeit hinweghelfen und auch bei vielen Krankheiten unterstützen.

Zur Heilanwendung werden kurmäßig für 4-6 Wochen täglich etwa eine Handvoll frischer Bärlauchblätter gegessen. Er war bei den Germanen, Kelten und auch den Römern als Heilpflanze bekannt. Für Pfarrer Künzle war Bärlauch die Pflanze mit den wirksamsten Kräften zur Reinigung von Magen, Darm und Blut. Seiner stark blutreinigenden Eigenschaft verdanken wir die heilende Wirkung bei chronischen Hautausschlägen und Flechten, da er die Ursache von innen her bekämpft.

Bärlauch wehrt ungewollte Darmbakterien ab, ohne den nützlichen zu schaden. So wurde er bei unseren Vorfahren auch als Wurmmittel eingesetzt. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora, etwa durch Medikamente wie Antibiotika, wird durch Bärlauch wieder ausgeglichen. Auch wird die Darmflora bei Einnahme von Bärlauch gegen Parasiten gestärkt.

Weitere Anwendungsgebiete sind Arterienverkalkung und Bluthochdruck. Zur Unterstützung kann neben frischen Bärlauchblättern auch eine Bärlauchtinktur eingenommen werden.

Dieses Lauchkraut wirkt zudem durch seinen hohen Gehalt an Senfölglykosiden appetitanregend und stimulierend auf die Verdauungssäfte.

Bärlauch Gnocchi

Mit Bärlauch verfeinert werden italienische Teigspezialitäten zu einem würzigen Hauptgericht: Die Blätter des wilden Krauts lassen sich zu Pesto für Ihre Pasta verarbeiten oder wie in unserem Rezept direkt in den Gnocchi-Teig einarbeiten.

Zutaten

Für die Gnocchi

  • 600 g Kartoffel, mehlig kochend
  • 100 g Weizenmehl
  • 60 g Hartkäse, gerieben
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei
  • 20 g Bärlauchblatt

Für die frische Tomatensauce

  • 800 g Tomate
  • 50 g Zwiebel
  • 80 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 20 Basilikum-Blatt

Weitere Rezepte direkt bei EDEKA finden


Dieser Artikel wurde im Auftrag des Kunden erstellt. Geschrieben und recherchiert hat ihn ein Mitarbeiter der Kunden-Redaktion.

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