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WÜRZBURG

Main-Post verbindet: So überwinden wir die Corona-Krise

Main-Post verbindet: Hilfe in Zeiten der Corona-Krise       -  Gerade ältere Menschen und Risikogruppen sind auf Hilfe angewiesen. Main-Post verbindet führt Hilfe suchende und Hilfe bietende zusammen.
Gerade ältere Menschen und Risikogruppen sind auf Hilfe angewiesen. Main-Post verbindet führt Hilfe suchende und Hilfe bietende zusammen. Foto: Sam Edwards (OJO Images RF)

Weltweit breitet sich das Coronavirus aus und weltweit stellen sich die Menschen die Frage: Wie soll ich mich jetzt verhalten, um mich und andere zu schützen? Die Antwort ist klar: Distanz zu anderen Menschen und Hygieneregeln einhalten.

Trotzdem kann in Zeiten der Krise Solidarität in Form von Nachbarschaftshilfe gelebt werden. Gerade jetzt ist Zusammenhalt und ein starkes Netzwerk enorm wichtig.

Main-Post verbindet: Jeder kann helfen

Besonders die Risikogruppen, wie ältere oder vorerkrankte Menschen, müssen sich schützen und benötigen Hilfe von ihren Mitmenschen. Doch wie finden Helfer und Hilfsbedürftige zusammen?

Damit jeder zum Helfer werden kann, hat die Main-Post „Main-Post verbindet“ ins Leben gerufen. Dort können sich freiwillige Helfer für die Nachbarschaftshilfe engagieren und sich in die Helferliste von „Main-Post verbindet“  eintragen lassen. Hier bieten Helfer ihre aktive Hilfe an. Wer Hilfe benötigt, findet Unterstützer. 

Kreative Idee mit „Coronacare – Würzburg hilft sich“

Zusätzlich wurde die von der Main-Post ins Leben gerufene Facebook-Gruppe „Coronacare – Würzburg hilft sich“   in den letzten Wochen bereits zu einer unersetzlichen Hilfestellung für alle Bürgerinnen und Bürger rund um Würzburg. Knapp 6000 Mitglieder zählen sich mittlerweile zu der Gruppe dazu. Kein Wunder, denn das Ziel und die Botschaft ist klar: Wer helfen kann, der hilft. Wer Hilfe braucht, der bekommt Unterstützung.

Kreative Ideen, wie sich Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona aktiv gestalten lässt, gibt es bei „Coronacare – Würzburg hilft sich“ genug. Viele Menschen bieten ihre Einkaufsdienste oder Botengänge an. Tierfreunde stellen sich zur Verfügung, um mit Hunden Gassi zu gehen.

Dazu gesellen sich stündlich zahlreiche kreative Ideen und Hilfsangebote. Eine Frau verschenkte beispielsweise einen Großteil ihrer Bücher, damit die Menschen zuhause mit genügend Lesestoff ausgestattet sind.

Unter dem Hashtag #kindermalenfürsenioren können sich Familien mit Kindern an einer Malaktion für Senioren beteiligen. „Normalerweise bekommen sie einmal wöchentlich Besuch von Schülern. Diese und alle anderen Besuche von Freunden und Verwandten entfallen ja jetzt komplett“, schreibt eine Userin in der Facebook-Gruppe. „Das ist für viele ziemlich hart. Helft mir ihnen zu zeigen, dass jemand an sie denkt“.

Viele kleine Betriebe, wie beispielsweise ein Würzburger Tattoostudio, bieten ebenfalls ihre Hilfe an. Da dieses schließen musste, blieben zahlreiche Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und Mundschutze übrig. Diese übergaben sie an medizinische Einrichtungen und forderten andere Betriebe auf, dies ebenfalls zu tun.

Direkt aus dem Alltag meldete sich auch eine Mutter, die wertvolle Tipps für andere Mütter gab, die ihre Kinder nun zuhause betreuen müssen. „Jeder hat sicher Ideen den Alltag und Schularbeiten zu organisieren“, schreibt sie. „Lasst uns austauschen und voneinander lernen“. Dazu postete sie Bilder mit kreativen Beschäftigungsideen für Kinder.

Eine weitere Userin meldete sich aus der Quarantäne und bat um Wolle und Stricknadel für sich und ihre Mutter. Da sie beide wegen Corona-Verdachts zuhause bleiben müssen, würden sie gerne anfangen zu häkeln. Nur das Material fehlte. Innerhalb weniger Minuten meldeten sich auf ihren Post sieben Personen, die bereit waren, ihr das nötige Häkelmaterial zu schenken.

Welche Art von Hilfe wird benötigt?

Grundsätzlich kann jeder die Hilfe anbieten, die er leisten kann und möchte. Selbstverständlich muss dies natürlich mit der derzeitigen Ausgangssperre vereinbar sein. Diese Art von Hilfe wird derzeit vorrangig gesucht

  • Einkaufsdienste
  • Botengänge (Post, Apotheke etc.)
  • Gassi gehen
  • Kinderbetreuung

Werden Sie zum Helfer oder nehmen Sie Hilfe in Anspruch

Gerade jetzt wo der Alltag der Menschen stark eingeschränkt ist, soll die Solidarität untereinander wachsen. Mit „Main-Post verbindet“ trägt die Main-Post Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen in Würzburg und ganz Unterfranken.