Schweinfurt

Ein Schweinfurter und 60.000 historische Fotos zu Hiroshima

6. August 1945: Vor 75 Jahren explodierte über Hiroshima die Atombombe „Little Boy“. Japan und die USA - für Fotograf Max Ernst Stockburger Lebensthemen. Und Obsession.
Folgen der erste Atombombe, die gegen Menschen eingesetzt wurde: Der Rücken einer Frau in Hiroshima zeigt das eingebrannte Muster ihres Kimonos.
Foto: National Archive | Folgen der erste Atombombe, die gegen Menschen eingesetzt wurde: Der Rücken einer Frau in Hiroshima zeigt das eingebrannte Muster ihres Kimonos.

Er kam erst aus der Distanz auf das Thema. Gewann erst wieder zurück in Deutschland diesen besonderen Blick. Anderthalb Jahre lang hatte Max Ernst Stockburger in Hiroshima gearbeitet und gelebt. Die japanische Hafenstadt, über der am 6. August 1945 eine amerikanische Atombombe explodierte – kein gewöhnliches Ziel für einen DAAD-Stipendiaten aus Deutschland. Den Umgang der Bewohner mit der Geschichte, mit dem Ort, der das Grauen erlebt hatte – Max Ernst Stockburger empfand ihn so faszinierend wie verstörend.

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