Bütthard

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Erntehelfer aus aller Welt auf dem Hof Endres;
Die Erntehelfer des Biobauern Benedikt Endres in Gützingen besteht momentan aus einer bunten Truppe (2 Flüchtlinge, Maskenbildnerin aus New York, Paar aus München).
15.05.2020 - Biobauernhof
Erntehelfer
SV Sickershausen - SV Bütthard 2:2 (0:2)
26.08.2018 - Fußball: Kreisliga Würzburg 1
SV Sickershausen - SV Bütthard
Sickershauen Bütthard Galeriebilder 4 v 4
26.08.2018 - Fußball: Kreisliga Würzburg 1
SV Sickershausen - SV Bütthard
Viel Trubel herrschte rund um die Altweibermühle.
12.02.2018 - Altort
Altweibermühle Bütthard
Main Post       -  Mit Karacho durch die Kegel: Reporterin Lena Köster (Zweite in der Reihe) bei der Skigymnastik in Bütthard.
24.11.2017 - Grundschule Bütthard
Skigymnastik in Bütthard
29.07.2017 - open air
Rock am Wald
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Impressionen von der Ausfahrt des Biker- und Triker-Clubs 'Gallier 97'. Die Mitglieder feierten am Wochenende in Bütthard das 20-jährige Bestehen ihres Clubs - verbunden mit einer Ausfahrt zugunsten der Station Regenbogen der Universitäts-Kinderklinik in Würzburg.
- Bütthard
Auf Bikes und Trikes unterwegs: Ausflug für die Station Regenbogen
Dass auch an kleinen Schulen Großes möglich ist, zeigt das Beispiel Bütthards: Lediglich 47 Schüler besuchen die idyllisch am Ortsrand gelegene Grundschule, unterrichtet werden sie in zwei jahrgangsübergreifenden Klassen von fünf Lehrkräften, von denen nur eine in Vollzeit arbeitet. Obwohl die Einrichtung so klein ist, gibt es eine wöchentliche Chor-Arbeitsgruppe (AG). Ein Schülervater leitet sie ehrenamtlich, da von Seiten des Schulamts keine AG-Stunden mehr eingeplant sind. Zusammen mit vielen Musikbegeisterten an der Schule und im Ort haben die Kinder nun erstmals ein Musical einstudiert: „Ritter Rost“, nach der gleichnamigen bekannten Kinderbuchreihe, hat sich zu einem echten Gemeinschaftsprojekt entwickelt.  „Die Kinder des Schulchores hatten sich eine Aufführung gewünscht“, sagt Chorleiter Daniel Staffen-Quandt. Auf der Suche nach einem passenden Stück stieß er zuhause auf eine Erstauflage von „Ritter Rost“: „Meine Frau ist mit dem Buch aufgewachsen; mein Schwiegervater kennt den Erfinder von Ritter Rost“, sagt er und lacht. Den Schülern gefielen die Geschichten vom Ritter aus Blech, der sich selbst für stark, tapfer und schlau hält, in Wirklichkeit aber viel Angst hat und sich gern mit seinem Teddy ins Bett verkriecht. Auch die eingängigen Lieder der Musicalfassung kamen gut an, „die Kinder fanden die Texte lustig“, sagt Quandt – und so war die Entscheidung für den Ritter, der am liebsten Müsli aus Reißnägeln und Büroklammern isst, gefallen.   Nach und nach zog das Musical-Projekt immer mehr Menschen an: Zu den 22 Chorkindern der Grundschule gesellten sich zehn Vorschulkinder aus dem Kindergarten. Musiker vom Musikverein und der Big Band Bütthard gründeten für die Aufführungen eine eigene Band, der Musikverein Bütthard stellte sein Vereinsheim samt Bühne zur Verfügung. Dorthin schleppten Schülereltern zu acht die Kulisse, die die Gemeinde zur Verfügung stellt. Die Eltern kümmerten sich auch um Bühnenbild, Requisiten und Kostüme, der Elternbeirat sorgte für die Verpflegung während der Proben. Maskenbildnerin ist die Cousine eines Schülers. Nicht alle Beteiligten wohnen vor Ort, doch für die Proben kommen sie regelmäßig in Bütthard zusammen. So auch am vergangenen Wochenende, zur ersten gemeinsamen Probe auf der Bühne des Musikheims.  „Die Aufführung wird nicht von der Schule alleine gestemmt, sondern vom ganzen Ort getragen“, sagt Kerstin Stiller. Die Rektorin der Grundschule hat die Gesamtleitung des Projekts übernommen und gibt den Schülern vom Zuschauerraum aus Anweisungen. „Der Chor soll stehen bleiben, auch wenn?s lange dauert!“, ruft sie; einige Kinder schauen ertappt und nehmen schnell wieder ihre Position ein. Vier Stunden sind für die Bühnenprobe angesetzt, die Vorschulkinder, die im Chor mitsingen, verabschieden sich nach der Hälfte. Viel Aufregung liegt in der Luft, „die Kinder sind stolz, mitmachen zu dürfen – bei uns zu Hause werden nur noch 'Ritter Rost‘-Lieder gesungen“, sagt Cornelia Metzger, deren Tochter Paulina im Chor mitsingt. Sie selbst spielt in der Band Saxophon und Klarinette. „Das Projekt ist toll für die Kinder, eine gute Abwechslung zum Unterricht“, findet Band-Kollege und Schlagzeuger Frank Moll. Sein jüngerer Sohn Leon singt im Chor, der ältere Sohn Daniel hat für die Rolle des Ritter Rosts viel Text auswendig gelernt – und übernimmt zudem in der Pause gekonnt den Part seines Papas am Schlagzeug.   Immer wieder wird der rote schwere Samtvorhang vor der Bühne auf- und zugezogen: Kinder, die ihre Kostüme anziehen, wuseln dahinter durcheinander und verwandeln sich nach und nach in Drache, Vampir, Werwolf, Elefant oder Burgfräulein. Als Moderatoren führen zwei Zirkusdirektoren durchs Stück. „Vier erstaunliche Fabelwesen“ stellt Zirkusdirektorin Carolin Weimert souverän dem imaginären Publikum vor. „Es macht Spaß auf der Bühne zu stehen, anstrengend ist, dass man immer an seinen Text denken und auch mal improvisieren muss“, sagt die Viertklässlerin. Zirkusdirektor Elias Quandt aus der zweiten Klasse findet es dagegen „schwer, die Bewegungen auswendig zu lernen – dazu Mikro in der Hand, und dann auch noch sprechen, das ist relativ kompliziert.“ Am besten sei, „dass man viel sagen darf und wir so viele Proben haben.“  Die Proben empfindet Sarah Scheunpflug als „professionell“, das Musical selbst gefällt ihr, „weil so viel Leben drinsteckt und es lustig ist.“ Die Viertklässlerin in einer roten Samtrobe spielt das emanzipierte Burgfräulein Bö, das Ritter Rost in vielem überlegen ist. „Mir gefällt, dass Bö selbstbewusst und mutig ist und alles schaffen will, was sie sich in den Kopf setzt.“   „Außer Schlafen, Rülpsen und Fernsehen kannst Du doch nichts“, wirft unterdessen Drache Koks dem Werwolf auf der Bühne vor. „Koks ist immer so witzig“, kichert ein Mädchen, das das Geschehen vom Rand aus mit ihrer Freundin beobachtet. „Könnt Ihr alle nochmal lauter singen, den Refrain volle Kanone, ok?“, ruft Chorleiter Staffen-Quandt und dirigiert mit vollem Körpereinsatz weiter. Er sei „enthusiastisch an das Projekt rangegangen, hat in Frank Moll einen guten Partner gefunden und das ganze Dorf mitgerissen“, sagt Rektorin Stiller – in seine Rolle als Chorleiter musste der Schülervater nach eigenen Worten dennoch erst hineinwachsen: Wie mache ich Stimmbildung, wie bringe ich alle Kinder dazu, zuzuhören und mitzumachen? „Ich spiele zwar seit 30 Jahren Gitarre, bin aber kein Schulmusiker“, so Quandt.  Neue Fähigkeiten und Talente an sich entdecken, können durch das Musical auch die Schüler: „Es ist beeindruckend zu beobachten, wie selbst zurückhaltende Kinder in ihrer Rolle aus sich herausgehen und daran wachsen“, sagt Stiller. Außerdem seien die Kinder durch das Projekt stärker zusammengewachsen. Die Lieder aus dem Musical übt der Schulchor seit Beginn des Schuljahres, in den Osterferien kamen erste Szenenproben dazu. Damit die Aufführungen Mitte Juni ein Erfolg werden, war die Woche vor den Pfingstferien vom Proben-Countdown bestimmt: Um jeden Tag am Musical arbeiten zu können, wurde sogar der Unterrichtsplan geändert, und Kolleginnen vertraten die Schulleiterin.  Bei der Bühnenprobe ist eine Pause angesagt, es gibt Eis für alle. Und statt damit nach draußen in die Sonne zu gehen, setzen sich die Kinder zur Band, die noch spielt – und singen einfach weiter.
- Bütthard
Ein Dorf im Musical-Fieber: Bütthard spielt "Ritter Rost"
Bütthard

Hauptstraße gesperrt

Wegen Straßenbauarbeiten in der Hauptstraße in Bütthard wird diese bis auf weiteres für den Gesamtverkehr gesperrt. Dies teilt der Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken mit. Die Bedienung der Haltestelle „Marktplatz“ entfällt.
Tiefenthal

Diesel aus Traktor entwendet

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter mehrere Liter Diesel aus einem Traktor entwendet, berichtet die Polizei. Ein Landwirt hatte diesen im Bereich seiner Stallungen, direkt an der B 19, abgestellt.
Fleißiges Bienchen
Höttingen

Fleißiges Bienchen

Ganz schön fleißig war dieses Honigbienchen, die auf einer Rosenmalvenblüte sitzt. Ganz von Pollen bedeckt zeigte sich das Tier, als Sandra Bäumer aus Höttingen fotografierte.
Gützingen

Fahrt unter Drogeneinfluss

Dienstagnachmittag wurde in Gützingen der Fahrer eines schwarzen Mercedes kontrolliert, teilt die Polizei mit. Der 46-Jährige Fahrer aus Baden-Württemberg wirkte auf die Beamten sehr nervös und zeigte drogentypische Auffälligkeiten.
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