Michael Schaudt. Newsstichwort: Benefizspiel Michael Schaudt Newstext: Unvergessliche Momente am Dallenberg: Benefizspiel für Ex-Kickers-Coach Michael Schaudt Würzburg (dunk) Es war zweifelsohne der emotionalste Moment der abgelaufenen Spielzeit im Stadion am Dallenberg. Wenige Minuten nach dem Abpfiff der Partie der Rothosen gegen den TuS Frammersbach saß der Ex-Trainer der Kickers (2003-07), Michael Schaudt, der an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt ist, in seinem Rollstuhl mitten auf den Spielfeld. Auf der Tribüne zogen die Kickers-Fans zwei meterhohe Banner auf. 'Wir hatten viele Trainer - aber nur einen Coach' stand da geschrieben, in Anlehnung daran, dass sie Schaudt nie Trainer, sondern immer nur 'den Coach' nannten - und das ist er bis heute! Dazu lief der alte Klassiker der Tears for Fears: 'Shout! Shout!' Mit einem Benefizspiel seiner Ex-Spieler zugunsten der deutschen Gesellschaft für Muskelkrankheiten gegen eine Regionalauswahl, in der unter anderem Ex-Bundesligaprofi Armin Eck (Bayern München, Hamburger SV) und die ehemaligen Zweitligaspieler Rainer Kilian, Dieter Wirsching oder Rüdiger Mauder standen, zollten ihm seine Weggefährten noch einmal Respekt und Anerkennung - und machten dem 48-Jährigen eine große Freude: 'Das ist Wahnsinn, mir fehlen die Worte', sagte 'der Coach', während er am Spielfeldrand die Partie, die übrigens das einstige Kickers-Team mit 9:7 gewann, zusammen mit 300 Zuschauern verfolgte. 'Toll, dass ich so etwas noch erleben darf. Auch was die Fans da gemacht haben, ist Wahnsinn.' Zwei Wochen hatten die Treusten der Treuen an den Bannern gearbeitet. Auch die Aktiven auf dem Rasen bewiesen allein durch ihr Kommen, dass Fußball mehr sein kann als 'nur' Sport. 'Ich habe Michael als Trainerkollegen kennengelernt. Daraus ist eine Freundschaft entstanden. Er ist emotional, grade heraus und immer gut gelaunt', sagte Eck. 'Es ist wie das Wiedersehen mit meiner sportlichen Familie', sagte 'der Coach', während die zweite Hälfte lief: 'Ich bin eine Rothose - und ich werde immer eine bleiben.' Eine Bilderserie vom Spiel finden Sie im Internet unter www.mainpost.de/sport/wuerzburg Foto: Frank Scheuring
09.01.2012 / | Foto: Frank Scheuring 48 von 49

Michael Schaudt

Michael Schaudt. Newsstichwort: Benefizspiel Michael Schaudt Newstext: Unvergessliche Momente am Dallenberg: Benefizspiel für Ex-Kickers-Coach Michael Schaudt Würzburg (dunk) Es war zweifelsohne der emotionalste Moment der abgelaufenen Spielzeit im Stadion am Dallenberg. Wenige Minuten nach dem Abpfiff der Partie der Rothosen gegen den TuS Frammersbach saß der Ex-Trainer der Kickers (2003-07), Michael Schaudt, der an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt ist, in seinem Rollstuhl mitten auf den Spielfeld. Auf der Tribüne zogen die Kickers-Fans zwei meterhohe Banner auf. "Wir hatten viele Trainer - aber nur einen Coach" stand da geschrieben, in Anlehnung daran, dass sie Schaudt nie Trainer, sondern immer nur "den Coach" nannten - und das ist er bis heute! Dazu lief der alte Klassiker der Tears for Fears: "Shout! Shout!" Mit einem Benefizspiel seiner Ex-Spieler zugunsten der deutschen Gesellschaft für Muskelkrankheiten gegen eine Regionalauswahl, in der unter anderem Ex-Bundesligaprofi Armin Eck (Bayern München, Hamburger SV) und die ehemaligen Zweitligaspieler Rainer Kilian, Dieter Wirsching oder Rüdiger Mauder standen, zollten ihm seine Weggefährten noch einmal Respekt und Anerkennung - und machten dem 48-Jährigen eine große Freude: "Das ist Wahnsinn, mir fehlen die Worte", sagte "der Coach", während er am Spielfeldrand die Partie, die übrigens das einstige Kickers-Team mit 9:7 gewann, zusammen mit 300 Zuschauern verfolgte. "Toll, dass ich so etwas noch erleben darf. Auch was die Fans da gemacht haben, ist Wahnsinn." Zwei Wochen hatten die Treusten der Treuen an den Bannern gearbeitet. Auch die Aktiven auf dem Rasen bewiesen allein durch ihr Kommen, dass Fußball mehr sein kann als "nur" Sport. "Ich habe Michael als Trainerkollegen kennengelernt. Daraus ist eine Freundschaft entstanden. Er ist emotional, grade heraus und immer gut gelaunt", sagte Eck. "Es ist wie das Wiedersehen mit meiner sportlichen Familie", sagte "der Coach", während die zweite Hälfte lief: "Ich bin eine Rothose - und ich werde immer eine bleiben." Eine Bilderserie vom Spiel finden Sie im Internet unter www.mainpost.de/sport/wuerzburg Foto: Frank Scheuring
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