Adelsgeschichten aus Schloss Reichenberg

Schloss Reichenberg im Landkreis Würzburg war 1629 Schauplatz einer Hexenverbrennung, die der Schlossherr zu verhindern suchte. Wolf Bartholomäus Wolfskeel brachte dem „Wolffskeel-Ländle“ den protestantischen Glauben. Heute sorgt Schlossherr Christoph von Seydlitz-Wolffskeel für umweltfreundlich geheizte Schlossräume.
Schloss Reichenberg
Foto: Robert Menschick

Weit über 800 Jahre können die Woffskeels ihren Stammbaum zurückverfolgen. Das Schloss in Reichenberg erwarb Ritter Eberhard von Wolfskeel 1376 als Lehenssitz. Seitdem nennt sich die Familie, die zum fränkischen Uradel zählt, Wolfskeel von Reichenberg. Reichenberg wurde zum Hauptsitz im „Wolffskeel-Ländle“ südlich von Würzburg, zu dem bald auch Rottenbauer, Hattenhausen, Lindflur, Albertshausen, Uengershausen und Geroldshausen als Lehen gehörten. Heute dient der Nordbau im Renaissance-Stil mit Fachwerkteilen aus dem 17. Jahrhundert der Familie von Seydlitz-Wolffskeel als Wohnhaus. Im ...

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