Schweinfurt

Andree Solvik: Mann, hatte ich ne große Fresse

Karrieren: Was wurde aus den Künstlern, die das Meininger Theaterleben in der Aufbruchzeit 1990 bis 2001 mitprägten? – Heute: Der Schauspieler Andree Solvik
Noch ist die Zukunft nicht geschrieben: Der junge Peer Gynt mit seiner Mutter Aase, Andree Solvik und Barbara Wachholtz in Karl-Georg Kaysers Inszenierung von 1999.
Foto: Reißig | Noch ist die Zukunft nicht geschrieben: Der junge Peer Gynt mit seiner Mutter Aase, Andree Solvik und Barbara Wachholtz in Karl-Georg Kaysers Inszenierung von 1999.

Wie forsch Andree Solvik als Peer Gynt auftrat, damals. Auch seine Debütrolle als Steve in „Der Falke“, 1998 im Meininger Georgie's Off, werde ich nicht vergessen. Als spielte er keine Figur, sondern sich selbst. „Und hinter Nüchternheit und Kälte der Fassade eines jungen Mannes“, stand damals in der Main-Post, „entdeckt man die ewige Geschichte vom verlorenen Paradies – so zart, poetisch und so wahr, dass einem zum Heulen zumute ist.“

Andree Solvik, norwegischer Staatsbürger, aufgewachsen im schwedischen Karlstad, 1982, als er zehn war, mit Mutter und Bruder nach Westberlin gezogen, um mit 14 vier Jahre in Norwegen bei seinem Vater zu leben, dann Abitur zu machen, wieder nach Berlin zu ziehen, in einem schwedischen Reisebüro zu arbeiten, anschließend den Wehrdienst in der norwegischen Armee abzuleisten – auf einer Insel weit nördlich des Polarkreises, dort wo das Eismeer auf den Atlantik trifft. Zurück in Berlin, studierte der junge Mann, der bereits vier Sprachen beherrschte, unglücklich an der TU Psychologie, bis ihm die Mutter vorschlug: „Ich glaub, du solltest Schauspieler werden, Andree.

| 12345678 |
Themen & Autoren / Autorinnen
Schweinfurt
Aischylos
Peter Stein
Schauspieler
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen