Boulevard Würzburg: Die Würze der Natur

Die Würze der Natur       -
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Er ist ein Genießer und leidenschaftlicher Koch. Vor fünf Jahren hat der gelernte Kaufmann Thomas Luciow sein Hobby zur Profession gemacht. Gemeinsam mit seiner Frau Sabine Hennek betreibt er die „Geniesser-Manufactur“. Die kleinen Küche ihres Hauses in der Rudolf Clausius-Straße in der Dürrbachau ist zur Produktionsstätte für Würzpasten, Brotaufstiche und besondere Pralinen geworden. Weil er Geschmacksverstärker nicht mag und Konservierungsstoffe nicht verträgt, ist bei Luciow alles auf Bio eingestellt. Kräuter und Gemüse bezieht er von von Bio-Bauern in der Region. Die Rezepte hat Luciow selbst entwickelt. Unter den inzwischen 80 Produkten findet man den „Goldenen Schatz“, ein Ingwer-Zitronengras-Pesto, den kandierten Meerrettich Kren-Kree, Wildkräuter-Pesto oder das Gewürzwunder Oriental-Chef-Pesto mit 38 Zutaten. An jedem ersten Samstag im Monat ist die Geniesser-Manufactur beim Bauernmarkt auf dem Bürgerbräugelände zu finden. Mehr im Internet www.die-geniessermanufactur.de. FotoS: Herbert KRiener

Um Materialien aus der Natur geht es auch bei der Würzburger Künstlerin Susanne Streit (links). Und weil auch Wein ein Naturprodukt ist, das wie ihre Werke Zeit zum Reifen braucht, hat sie jetzt im Weinbistro auf der Alten Mainbrücke mit der Leiterin der Vinothek Sandra Baumann ihre neueste Ausstellung eröffnet – „Die Zeit ist reif.“ Die Künstlerin ist seit fünf Jahren selbstständig. Für ihre farb- und ausdrucksstarken Werke verwendet sie Palmfrüchte, Lianen, Rinden, Weinreben, Wurzeln, Körner und Sand. Geschichtet und strukturiert stehen die natürlichen Materialien mit ihrer Vielfalt an Farben und Formen in lebhaftem Kontrast zu den kräftigen Pinselstrichen mit Acrylfarbe. Erstmals hatten am Sonntag auf der Sieboldshöhe Restaurant Hubland, Ristorante Pizzeria La Pineta, Ristorante Da Ciccio e Peppe sowie die Nachbar-Sportvereine Post-SV Sieboldshöhe und Hockey- und Tennis-Club Würzburg zusammenarbeitet, um im Wintergarten des Restaurant Hubland bei einem Jazzfrühschoppen ein mediterranes Buffet und Musik der Big Band Swinging Morlocks aufzubieten. Die Wirte Michail Zafiris, Teo Resta und Giuseppe Girbone sowie die Vereinsvorsitzenden Bernhard Löwenberg und Robert Menschick durften zufrieden sein: Über 200 Gäste kamen. Wegen des großen Andrangs und des unerwarteten Regens dauerte es ein wenig, bis alle ihre Plätze gefunden hatten. Nach vier Stunden wünschten sich aber alle Gäste eine Wiederholung dieser Veranstaltung, die in dem bezaubernden Ambiente griechisch-italienische Speisen und Würzburger Swing zusammenführte.

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