Sennfeld

Die 36 Seelen von Helmut Ammann

Erich Kasberger führte durch die Ammann-Ausstellung im Sennfelder Rathaus.
Foto: Uwe Eichler | Erich Kasberger führte durch die Ammann-Ausstellung im Sennfelder Rathaus.

Ammans 40 Jahre lang geführte Tagebücher haben literarische Qualität. Ebenso wie die „Morgengrüße an Carmen“, eine Mischung aus Arbeitsberichten und Liebesbriefen an die erste Ehefrau. Ergänzt durch Gedichte und Zeichnungen, etwa zum „Absonderlein“, ein Alter Ego mit Chinesenhut.

Abstarktes steht neben Konkreten

Im Sommer 1963 kamen die humorigen Grüße aus Sennfeld, wo die Steinwand ohne Fehlschlag entstand: Christus als strenger, ikonischer Weltenrichter ist inmitten von Symbolik aus der „Offenbarung des Johannes“ nur angedeutet, mit einem Mund wie ein Schwert, ohne Nettigkeit: Inbegriff eines Gottes, der sich für Ammann zugleich „austeilt und verschweigt“. Geschaffen wurde das Werk als sinnstiftendes Gehämmer in Ergänzung zum „Gemüsegewerkel der Sennfelder Bauern“, wie es in den Aufzeichnungen heißt. Ammann fühlte sich eine Zeitlang als „klopfendes Herz für dieses Gemeinwesen“.

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