Zellerau

Die Kirche wird zum Opernhaus

Samstagabend, eine einladende Toccata erklingt in der Zellerauer Friedrichstraße. Die Bläser stehen vor der Heiligkreuzkirche, immer mehr Menschen strömen zum Eingang, gespannte Erwartung liegt in der Luft. Für kurze Zeit – für nur drei Aufführungen von Claudio Monteverdis „L'Orfeo“ – verwandelt sich die Kirche in ein Opernhaus, die Würzburger Kantorei Heiligkreuz St. Elisabeth tritt erstmals als Opernchor in Erscheinung. Eine große Premiere, in vielerlei Hinsicht.

Treibende Kraft dahinter ist die Gründerin der Kantorei, Anke Willwohl, die dafür mit ihren Sängern unzählige Stunden an Abenden und Wochenenden probte. Für die Aufführungen hat sie ein 19-köpfiges Orchester mit teils historischen Instrumenten und acht hochkarätige Solisten an Bord geholt. Inszeniert hat Georg Rootering, der schon an der Wiener und Münchner Staatsoper arbeitete und in den 90er Jahren Leiter des Musiktheaters am Mainfranken Theater war. Für die Beleuchtung war der mehrfach preisgekrönte Lichtdesigner Uwe Belzner verantwortlich.

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