Würzburg

Energiegipfel: Sorge wegen fehlender Stromtrassen

Starkstrommasten       -  Gegen die beiden neuen Stromtrassen nach Grafenrheinfeld hat sich unter anderem auch Florian Töpper, Landrat des Landkreises Schweinfurt, ausgesprochen.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa | Gegen die beiden neuen Stromtrassen nach Grafenrheinfeld hat sich unter anderem auch Florian Töpper, Landrat des Landkreises Schweinfurt, ausgesprochen.

Jahrzehntelang folgte die Stromproduktion einem einfachen Schema: Steinkohle von den großen Häfen Hamburg und Rotterdam sowie heimische Braunkohle versorgten den Norden Deutschlands mit Strom. Im Süden garantierten Kernkraftwerke eine günstige Versorgung und eines der zuverlässigsten Stromnetze weltweit.

Mit dem Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien und der Abschaltung des letzten Kernreaktors 2022 ist die Situation jedoch deutlich komplizierter geworden: Im Norden und Osten sorgen große Windparks für einen Stromüberschuss, der über Hunderte Kilometer dorthin transportiert werden muss, wo er gebraucht wird: in die industriellen Zentren des Südens. An leistungsfähigen Hochspannungsstromtrassen, dem geplanten „Südostlink“ in Oberfranken und dem „Suedlink“, der auch durch Mainfranken führt, fehlt es jedoch bislang.

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