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Geschichte des Hublands: Die Amerikaner richten sich ein

Geschichte des Hublands: Nachdem die Amerikaner den Fliegerhorst am Galgenberg Anfang April 1945 kampflos eingenommen hatten, bauten sie das Areal für Soldaten und ihre Familien aus.
Ein Flugzeug über den neuen Wohnblocks am „Skyline Hill“.ArchivFoto: Walter Röder
Foto: ArchivWalter Ro¨der | Ein Flugzeug über den neuen Wohnblocks am „Skyline Hill“.ArchivFoto: Walter Röder

Der einzige Bereich Würzburgs, um den Anfang 1945 beim Vormarsch der Amerikaner nicht gekämpft wurde, war das Hubland, wo 2018 die Landesgartenschau stattfindet. Die hier noch stationierten deutschen Soldaten verließen den Fliegerhorst kampflos und überließen ihn den US-Truppen, nachdem sie zuvor erfolglos versucht hatten, einige der großen Flugzeughangars zu zerstören.

Wohl noch im April 1945 wurde auf dem Galgenberg ein Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten eingerichtet. Sie waren in Baracken untergebracht, die aus dem Dritten Reich stammten, und in solchen, die die Amerikaner neu aufstellten.

Als die Baracken sich leerten, weil die Gefangenen freigelassen oder außerhalb Würzburgs untergebracht wurden, dienten sie von 1948 bis 1951 als Unterkünfte für rund 1100 Vertriebene und Flüchtlinge. Als die Amerikaner das Gelände selbst brauchten, zogen die Vertriebenen, die meist aus dem Sudetenland stammten, im Sommer 1951 in Häuser in der Zellerau, die mit Bundesmitteln extra für sie gebaut worden waren.

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