Mein Garten & ich: Dalidas Song heute topaktuell

„Am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißerfleht, auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder . . .” Mit diesem Ohrwurm errang die französisch-italienische Sängerin Yolanda Christina Gigliotti, besser bekannt unter dem Namen Dalida (1933-1987), Weltruhm. Als die ersten Regentropfen fallen, rufe ich, ansonsten Schlager-Hasser, das Lied auf Youtube auf. Auch wenn der Song eine rechte Schnulze ist – es geht natürlich um Liebe – spricht das Mitgefühl mit der Natur meine Seele an. Es deprimiert mich, wenn die Bäume ihre Blätter hängen lassen, der Rasen braun ist und der Teich Niedrigwasser hat. Natürlich geht es nicht nur um den Garten. Jeder giert nach Erfrischung, aber die Pflanzen leiden besonders. Und jetzt ist das Gewitter wieder vorbeigezogen! Unterfrankens Gartenbesitzer, besonders aber die Landwirte, schielen seit Wochen nach jeder Wolke, wünschen Gewittergüsse, besser noch einen anhaltenden Landregen, herbei. Es vergeht kein Telefonat mit unseren gartenaffinen Freunden im Münsterland, bei dem wir nicht darüber reden, wie viele Millimeter Regen gefallen sind – beziehungsweise nicht. Die Dürre, wie man hört, in unserer Region die schlimmste seit 40 Jahren, hat hoffentlich bald ein Ende. Auch wenn man den Kindern sonnige Ferien wünschen möchte.

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Gerlinde Schlereth
Dalida
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