Greßthal

Mohnanbau mit Pflanzen ohne Morphin

Als alternative Anbaufrucht für Bio-Landwirte wurde bei einem Infoabend der drei unterfränkischen Öko-Modellregionen in Greßthal der Mohnanbau vorgestellt. Die Körner werden für Backwaren, Speiseöl oder Eis verwendet.

Vertiefend zu unserer Berichterstattung weist der Referent, Bio-Mohnanbauer Josef Schmidt aus der Oberpfalz, darauf hin, dass hinsichtlich des Themas Drogenmissbrauch größte Sorgfalt angebracht sei.

In Deutschland seien für den Anbau ausschließlich solche Schlafmohnsorten zugelassen, die nur sehr geringe Mengen Morphin in der Pflanze bilden. In den Körnern befinde sich nahezu kein Morphin. In den grünen Blättern und Stängeln könnten jedoch noch Alkaloide enthalten sein. Um keine Verunreinigungen der Körner zu bekommen, müsse beim Drusch sorgfältig gearbeitet werden, so Schmidt. Mohnbestände mit noch grünen Pflanzenteilen dürften nicht gedroschen werden.

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Silvia Eidel
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