WÜRZBURG

Shopping in Corona-Zeiten: so wird das Einkaufen ungefährlicher für alle

Man wearing disposable medical mask shopping in supermarket during coronavirus pneumonia outbreak       -  Trotz strenger Hygieneregeln steht die Eigenverantwortung zu Corona-Zeiten im Mittelpunkt. Besonders beim Einkaufen.
Foto: SbytovaMN (iStockphoto) | Trotz strenger Hygieneregeln steht die Eigenverantwortung zu Corona-Zeiten im Mittelpunkt. Besonders beim Einkaufen.

Viele Dinge sind für uns beim Einkaufen selbstverständlich und fallen uns nicht einmal mehr auf. Doch genau diese kleinen Dinge sind es, die das Infektionsrisiko für das Corona-Virus erhöhen können. Für uns selbst, jedoch auch für andere.

1. Die falsche Zeit zum Einkaufen

Schon immer gibt es Uhrzeiten, zu denen man lieber nicht in einem Lebensmittelgeschäft oder einem Einzelhandelsladen in der Stadt “kurz” einkaufen gehen sollte. In überfüllten Geschäften einkaufen dauert ewig, ist nervenaufreibend und macht einfach keinen Spaß.

Die Corona-Krise verschlimmert diese Situation. Durch die begrenzte Anzahl an Personen, die den Laden betreten dürfen, kann es schon am Einlass zu Wartezeiten kommen. Und selbst dann ist es schwieriger Abstand zu halten, als in einem leeren Laden. Versuchen Sie vormittags oder später am Abend einkaufen zugehen und die Stoßzeiten zum Feierabend oder der Mittagspause zwischen 12 und 14 Uhr oder 16 und 18 Uhr zu vermeiden. Viele Geschäfte dürfen sogar bis 22 Uhr Ihre Ladentüren öffnen.

2. Gummihandschuhe beim Einkauf sind kontraproduktiv

Die Idee, Gummihandschuhe beim Einkaufen zu tragen ist an sich doch gut? Alle Bakterien und Viren die während dem Einkauf berührt werden, können so nach dem Einkauf direkt in den Mülleimer verfrachtet werden. Falsch. Nach Aussagen des Arztes Dr. Marc Hanefeld, ein Allgemeinmediziner aus Niedersachsen, wies auf Twitter darauf hin, dass Gummihandschuhe durch ihr poröses Material nicht für den alltäglichen Gebrauch gedacht sind. So können Keime und Viren wie das Corona-Virus leicht durch das Material an die Haut gelangen. Zwischen Haut und Plastik vermehren sich die Viren dann nur noch schneller. Also: Lieber einmal mehr die Hände waschen und darauf achten, sich nicht ins Gesicht zu fassen.

3. Die Maske richtig tragen

Eine Mund-Nase-Maske zu tragen ist nicht alltäglich. Dass einige Menschen nicht wissen, wie genau man diesen dann richtig trägt ist nicht verwerflich. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass die Maske oder das Tuch nicht nur den Mund, sondern auch die Nase vollständig bedeckt. Ein weiteres Problem: Die Maske sitzt zu locker. Um zu verhindern, dass beim husten oder niesen Bakterien und Viren in die Umgebung gelangen, sollen Masken getragen werden. Wichtig ist jedoch, dass die Maske auch fest genug sitzt und sich keine Löcher an den Wangenseiten bilden.

4. Obst und Gemüse - verpackt oder lieber lose?

Aus ökologischen Gründen wäre es natürlich besser, Obst und Gemüse unverpackt zu kaufen. In der jetzigen Zeit stellt sich jedoch die Frage, ob das wirklich so sinnvoll ist. Der Grund dafür sollte klar sein. Loses Obst und Gemüse kann von mehr Personen angefasst werden und somit auch mehr Corona-Viren an sich tragen. Verpacktes Obst und Gemüse kann zuhause ausgepackt werden und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Viren an sich tragen ist geringer.

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