Veitshöchheim

Wahre Geschichten über Killer und Kannibalen

Er ist der „Herr der Schaben“, Kriminalbiologe Mark Benecke: Seine „Spurenkunde“ vermarktet er bestsellerträchtig durch populärwissenschaftliche Bücher. In den Mainfrankensälen reichte die fast halbstündige Vortragspause nicht aus, um alle Signierwünsche seiner Fans zu befriedigen.
Foto: Dieter Gürz | Er ist der „Herr der Schaben“, Kriminalbiologe Mark Benecke: Seine „Spurenkunde“ vermarktet er bestsellerträchtig durch populärwissenschaftliche Bücher.

Der TV-Krimi erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Auch gut jedes vierte Buch, das in Deutschland gelesen wird, ist nach Angaben des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ein Krimi. Dr. Mark Benecke ist in diesem Genre besonders erfolgreich: der Kriminalbiologe von Weltruf ist durch zahlreiche Fernsehauftritte bekannt. So waren bei seinem Vortrag auch die 575 Plätze im mittleren Saal der Mainfrankensäle bereits viele Tage vorher ausverkauft.

Dem Veitshöchheimer Publikum präsentierte er unvorstellbare Grausamkeiten von Serienmördern, zuvorderst in Worten aber auch in Ekel erregenden Bildern. Da stellten sich doch einige Gäste, die die 27 Euro teure Eintrittskarte geschenkt bekamen, die Frage: Warum tue ich mir das in der Adventszeit an, während andere in besinnlichen Weihnachtskonzerten zur Ruhe kommen.

„Jede Tat ist interessant, da jeder Wissensgewinn hilft, neue Taten zu verhindern.“ Mit diesen Worten versuchte Benecke glaubhaft zu vermitteln, dass er keinen billigen Voyeurismus bediene, sondern ernsthaft, wissenschaftlich, aufklärerisch und präventiv für das Gemeinwohl handle.

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