BERLIN

Was auf Parkinson hindeutet

Riechstörungen oder Depressionen können ein Frühsymptom für Parkinson sein. Auch aggressive Träume deuten auf ein erhöhtes Risiko hin – auch schon Jahre vor dem Ausbruch der Nervenkrankheit. Das erklären die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Parkinson-Gesellschaft (DPG).

Erst kürzlich haben laut DGN Forscher in London bestätigt, dass eine Reihe klinischer Symptome bereits viele Jahre vor der Diagnose auf die spätere Parkinson-Erkrankung hindeuten. Das Team hat dazu Hausarzt-Aufzeichnungen von mehr als 50 000 Briten nach möglichen frühen Parkinson-Symptomen ausgewertet. Auch in Deutschland sind zahlreiche Studien zur Früherkennung von Parkinson durchgeführt worden. So konnte man zeigen, dass ein Riechtest wichtige Hinweise auf eine beginnende Parkinson-Erkrankung geben kann. Hinweise gibt auch das REM-Schlaf-Verhalten: Bei gesunden Menschen ist die Motorik in der Traumschlafphase gehemmt. Wer an einer Schlaf-Traum-Störung leidet, bei der aggressive Trauminhalte in starke Bewegungen umgesetzt werden, erkrankt mit bis zu 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit binnen 15 bis 20 Jahren an Parkinson.

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Erkrankungen und Leiden der Nervenbahnen
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