Würzburg

Würzburger in Clausnitz: "Die Menschen haben einfach Angst"

Ein Handyfoto – entstanden am Sonntag als Erinnerung an die Begegnung mit Flüchtlingen in Clausnitz: Initiatorin Natali Soldo-Bilac (links) und ihre Würzburger Mitstreiter Peter Range (v. l.), Bülent Öztemel, Tino Diller (vorne v. rechts) und Übersetzer Majeed Demashki (hinten rechts). Sie trafen die aus dem Libanon stammende Familie Khatun mit Vater Majdi und beiden Söhnen Luai und Ramsi (hinten), vorne die Asylsuchende Fandi Lana aus Syrien.
Foto: privat | Ein Handyfoto – entstanden am Sonntag als Erinnerung an die Begegnung mit Flüchtlingen in Clausnitz: Initiatorin Natali Soldo-Bilac (links) und ihre Würzburger Mitstreiter Peter Range (v. l.), Bülent Öztemel, Tino Diller (vorne v. rechts) und Übersetzer Majeed Demashki (hinten rechts). Sie trafen die aus dem Libanon stammende Familie Khatun mit Vater Majdi und beiden Söhnen Luai und Ramsi (hinten), vorne die Asylsuchende Fandi Lana aus Syrien.

Ein weinendes Kind, verängstigte Frauen in einem Bus, aggressive Polizisten und ein wütender Mob von Demonstranten auf der blockierten Straße: Es waren verstörende Bilder, die am Wochenende aus dem sächsischen Dorf Clausnitz um die Welt gingen. So wehrt man sich in Deutschland gegen die Aufnahme von Flüchtlingen? Nein – haben sich vier Würzburger gesagt und sind zusammen mit einem Dolmetscher am Sonntag in die Asylunterkunft nach Clausnitz gefahren – eine Geste des Willkommens, der Mitmenschlichkeit. Wir sprachen mit der Initiatorin Natali Soldo-Bilac. Die 43-Jährige, bis Juli 2015 in der ...

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