Rottershausen

50 Jahre Frohsinn und Narretei

Das Jubiläum 50 Jahre Fasching in Rottershausen wird mit bunten Abenden gebührend gefeiert. Und bereits der erste Abend war ein voller Erfolg, freut sich der FC Einigkeit Rottershausen.
Indianer tanzen gemeinsam Fotos: Ann Christin Helfrich       -  Indianer tanzen gemeinsam Fotos: Ann Christin Helfrich
Indianer tanzen gemeinsam Fotos: Ann Christin Helfrich

Am vergangenen Samstag startete der FCE in Rottershausen offiziell in die fünfte und schönste Jahreszeit. Und der erste Bunte Abend sollte ein voller Erfolg werden. Zum 50-jährigen Jubiläum hatten alle eine Extraportion Motivation an den Tag gelegt. Die Organisatoren Melissa Seufert und Christoph Herbst hatten das Motto "aus alt mach neu" ausgerufen und die Programmverantwortlichen angehalten, in früheren Jahren gezeigte Auftritte neu aufzulegen. So wurde der Abend eine Ode an die vergangenen Jahrzehnte und ein wahrliches Spektakel in der mit 250 Gästen gefüllten Mehrzweckhalle im Herzen Rottershausens.

Erfrischende Abwechslung

So bekamen die seit einigen Jahren verantwortlichen Moderatoren Hergen Vollert und Jochen Röder tatkräftige Unterstützung zur Seite gestellt. Georg Wilm, der in seinem feinsten Zwirn an Thomas Gottschalk in seinen besten Jahren erinnerte, leitete sichtlich erfreut durch den ersten Teil des Abends. In der zweiten Runde führten Anna Rudloff und Stefanie Faulstich elegant und wortgewandt durch die nächsten Passagen. Auch Gabi Kanz durfte natürlich nicht fehlen, die ihre Begeisterung über die Programmpunkte nicht verbergen konnte und enthusiastisch den weiteren Verlauf gestaltete. Für die musikalische Umrahmung sorgte wie gewohnt Alexander Walter, der auch - den ein oder anderen Witz auf seine Kappe nehmen musste.

Über 100 Akteure

Das Programm war ebenfalls wieder gespickt mit absoluten Höhepunkten und kurzweilig zusammengestellt. Insgesamt über 100 Akteure und mehr als 20 Trainerinnen und Trainer zeigten sich für den Inhalt verantwortlich. Traditionell eröffnete die Garde das bunte Programm, die sich dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht hatte. Ob sich zu den Gardemädchen vielleicht auch einige "Gardemännchen" verirrt hatten? Wir müssen das in den beiden kommenden Sitzungen nochmals genauer beobachten.

Die Begrüßung der Ehrengäste wurde im Anschluss von Achim Muth übernommen. Unnachahmlich hieß er die Prominenz aus Nah und Fern aus der Bütt willkommen. Daraufhin zeigten die Minis, dass das Football-Highlight des Wochenendes nicht der Superbowl in Miami, sondern ihr Auftritt in Rottershausen sein sollte. In einer Reihe von Sketchen wurde danach von den jüngsten gezeigt, wie eine Gerichtsverhandlung im Märchen auszusehen hat, bevor die älteren über ihre unterschiedlichen Leiden klagten. Auch die dorfinternen Höhepunkte des vergangenen Jahres durften nicht fehlen und leider konnte ein weiteres Mal nicht verhindert werden, dass Moritz Stahl eine Gesangseinlage zum Besten gibt. Auch das Faschingsprinzenpaar berichtete anschaulich vom ganz normalen Wahnsinn ihres Lebens.

Tanzmariechen beeindruckte

ie Tänze sorgten zwischendurch wie üblich für die notwendige Würze der Veranstaltung. Janika John zeigte als Tanzmariechen beeindruckende Athletik und brachte das Publikum mehrfach zum Staunen. Zu Hits von Abba fegten die Nachwuchstänzer übers Parkett.

Anschließend nahm ein Stamm Indianer schwungvoll die Bühne ein, der später von James Bond persönlich vertrieben werden sollten. Zum Abschluss hieß es "Leinen los!", als 27 Matrosinnen und Matrosen die Kapazitätsgrenze der Bühne austesteten. Doch bis auf einen kleinen Teil der Bühnendekoration sollten alle akkurat ihre Positionen finden.

Nicht fehlen durfte natürlich das Budapester Bumsorchester, das dieses Jahr einen Faschingsschnelldurchlauf präsentierte. Letztlich griffen die zwölf attraktiven jungen Männer dann doch wieder zu den Instrumenten, um ihre krummen Töne hinauszuposaunen.

Bis zum nächsten Mal

Sowas von überhaupt nicht "für die Tonne" war abermals das Männerballett, das skurril das Gelächter der Menge für sich gewann. Mit einem Hit von Queen wurde schließlich das große Finale eingeleitet, nach welchem das Programm etwa um Mitternacht offiziell endete.

Gemeinsam gefeiert

Danach ging es natürlich noch lange nicht nach Hause, sondern wurde einige gemütliche Stunden weiter miteinander getanzt und gelacht. So können auch die nächsten 50 Jahre gemeinsam gefeiert werden.

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