RIEDENBERG

Alles ist bereit zur Einweihung

Fertig: Das Gemeindezentrum Riedenberg ist komplett gebaut. Am 17. Mai findet nun die offizielle Einweihung statt. Evelyn Schneider
Fertig: Das Gemeindezentrum Riedenberg ist komplett gebaut. Am 17. Mai findet nun die offizielle Einweihung statt. Evelyn Schneider Foto: Foto:

Das Riedenberger Gemeindezentrum wird am Samstag, 17. Mai, offiziell seiner Bestimmung übergeben und feierlich eingeweiht. Dies verkündete der derzeitige Noch-Zweite-Bürgermeister, Roland Römmelt (CSU), auf der Gemeinderatssitzung in Riedenberg, wo er den im Urlaub weilenden Bürgermeister Robert Römmelt vertrat. Und er ging ins Detail: Samstagnachmittag, um 16.30 Uhr, werden die Feierlichkeiten mit einem Festgottesdienst beginnen. Den Gottesdienst gestaltet der Gesangverein Frohsinn mit.

Im Anschluss daran sind alle Riedenberger sowie zahlreiche Ehrengäste eingeladen, in einem kleinen Festzug zusammen mit der Rhöner Trachtenkapelle zum Gemeindezentrum zu ziehen, um dort an der feierlichen Segnung teilzunehmen. Danach stehen die Türen für jeden offen, der sich das neue Gebäude einmal ganz genau ansehen möchte. Im großen Gemeinschaftssaal wird eine große Bilderausstellung aufgebaut sein, die sicherlich von allgemeinem Interesse sein wird. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Standesamtliche Widmung

Schon bald wird auch zum ersten Mal eine Trauung im neuen Gemeindedomizil stattfinden. Deshalb hatten die Räte auch über die standesamtliche Widmung zu befinden. Um Hochzeitsgesellschaften in allen Größen teilhaben zu lassen, wird nun das Gemeindezentrum allgemein hierfür gewidmet werden. So kann als kleineres Trauzimmer der Sitzungssaal bestimmt werden oder bei Bedarf auch der große Gemeinschaftssaal.

Thema war, wie in zahlreichen anderen Gemeinden auch, der sogenannte Sternenpark Rhön. Hierzu erreichte die Gemeinde ein Schreiben der Regierung von Unterfranken, in dem diese um die Annahme und Unterstützung dieses Projektes bat. Es geht hierbei um die Reduzierung des sogenannten Lichtsmogs, um im Bereich des Biosphärenreservats Rhön, unter anderem speziell für den Bereich der Schwarzen Berge möglichst dunkle Nächte zu haben, die für eine ungestörte Sternenbetrachtung nötig sind. Spezielle Straßenleuchten, deren Lichtkegel nur nach unten scheint, sind hierzu am besten geeignet. „Wir haben ja bereits einige davon im Zuge der Erneuerung unserer örtlichen Straßenbeleuchtung errichtet“, sagte Roland Römmelt. Wie sich so etwas konkret ausführen lässt, vor allem auch in finanzieller Hinsicht (Fördergelder), soll nun durch eine Einladung einer Vertreterin der Regierung geklärt werden, so der Beschluss der Räte.

Ein heikles und existenziell wichtiges Thema bleibt nach wie vor die drohende Errichtung der Riesenstromtrasse SuedLink. Auch Riedenberg möchte nun in die Gegenoffensive gehen. Deshalb werden sowohl in der Bäckerei als auch der Metzgerei Unterschriftenlisten gegen deren Errichtung ausliegen. Mit der dort geleisteten Unterschrift zeigt jeder Bürger an, diese aus folgenden Gründen abzulehnen: negative Auswirkung auf Bevölkerung, Natur, Landschaft und regionale Wirtschaft. Durchschneidung des Biosphärenreservats Rhön, das derzeit erweitert wird. Massive Beeinträchtigung der Rhönlandschaft im Hinblick auf das Land der offenen Fernen sowie des Tourismus. Abzulehnen sei die Stromtrasse ferner wegen des fehlenden abgestimmten Gesamtkonzeptes zur Energiewende. Der gesamte Landkreis habe sich solidarisch erklärt und alle Bürgermeister schon ihre Unterschriften geleistet.

Den Anträgen des SV Riedenberg auf finanzielle Unterstützung für Verlegungsarbeiten von Strom in den Container, Errichtung des Grundgerüstes für das Geländer am Sportplatz sowie die Fertigstellung von Kabinenumbau und der Treppe zum Notausgang gaben die Räte mit der Erstattung von zehn Prozent der Ausgaben statt. Das sind 290 Euro. Dem Zuschuss zu den Verbrauchsgebühren Wasser zum Unterhalt der Sportanlagen wurde, nicht ohne Diskussion, ebenfalls stattgegeben, da die Bemühungen um eine Brunnenbohrung sehr schwierig sind. Allerdings wiesen die Räte darauf hin, dass der Verbrauch von 60 Kubikmetern Wasser pro Nacht in heißen Sommerzeiten nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn genügend Wasserreserven vorhanden sind. In extrem trockenen Sommern, wird dies dann nicht mehr möglich sein, da die Versorgung der Bürger Vorrang hat.

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