LKR. BAD KISSINGEN

Berufung im Fall von Kinderhandel

(swg) Der Fall des versuchten Kinderhandels, der das Amtsgericht Bad Kissingen in den letzten drei Wochen beschäftigte, wird in die nächste Instanz gehen. Dies teilten die Staatsanwaltschaft Schweinfurt sowie die Kissinger Behörde auf Anfrage der Main-Post mit.

Die Staatsanwaltschaft habe Berufung eingelegt, die Verteidiger der beiden verurteilten Frauen aus Hammelburg hätten das Urteil angefochten, so die Auskunft. „Diese Geschichte wird weitergekocht“, so ein Justizsprecher.

Wie mehrfach berichtet, mussten sich eine 58-jährige Deutsch-Rumänin und ihre 28-jährige Tochter vor Gericht verantworten, weil unter ihrer Federführung im Dezember 2006 ein damals drei Monate altes Mädchen rechtswidrig aus Rumänien zur Adoption an eine Familie aus dem Landkreis Bad Kissingen vermittelt wurde.

Das Schöffengericht hatte die 58-Jährige wegen versuchten Kinderhandels zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt, ausgesetzt für drei Jahre zur Bewährung. Ihre Tochter wurde wegen Verstoßes gegen das Adoptionsvermittlungsgesetz einer Ordnungswidrigkeit schuldig gesprochen und soll eine Bußgeld in Höhe von 120 Euro zahlen.

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