BAD BRÜCKENAU

Brückenauer mit wenig Lust auf Wahl

Sie ist Geschichte – die Landtags- und Bezirkstagswahl. Und wie bei fast jeder Abstimmung gab es Besonderheiten. Die augenfälligste: Die Bad Brückenauer hatten am wenigsten Lust, abzustimmen.

Von 5129 Wahlberechtigten in den fünf Stadtteilen gaben gerade mal 2631 ihre Stimme ab. Das sind magere 51,3 Prozent.

Im Vergleich dazu gingen in Riedenberg stolze 78,9 Prozent der Berechtigten zur Wahl.

Das ist kein Kunststück, würden manche jetzt sagen. Dürften die Riedenberger doch ihren Bürgermeister und Landtagskandidaten Robert Römmelt (SPD) ordentlich gepuscht haben. Lag dessen Ergebnis in seiner Heimatgemeinde doch mit knapp 66 Prozent ziemlich weit über dem der CSU mit reichlich 24 Prozent. Bei den Zweitstimmen war das Verhältnis übrigens umgekehrt.

Doch auch in den anderen Gemeinden des Altlandkreises lag die Wahlbeteiligung über der von Bad Brückenau, genauer gesagt von 57,71 Prozent in Wildflecken bis zu 67,99 Prozent in Motten.

Sogar im Vergleich zu den anderen Landkreisstädten Bad Kissingen (60,53 Prozent) und Hammelburg (66,47 Prozent) steht Bad Brückenau schlecht da.

Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks kann sich die schlechte Wahlmoral nur mit den vielen Seniorenheimen im Ort erklären. Viele ihrer Bewohner seien irgendwann einmal aus anderen Gegenden Deutschlands in die Stadt zugezogen, hätten demnach nicht so den Wahl(Bezug) zu Bad Brückenau.

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