ARNSHAUSEN/OERLENBACH

Das Scheintanklager der Wehrmacht

Als man 2010 auf einem Acker bei Oerlenbach 19 Fliegerbomben aus der Erde buddelte, wurden bei so manchem Ortsansässigen alte Kriegserinnerungen wach. Fast tausend Bomben gingen am Karfreitag 1945 am Ortsrand nieder. Dabei hatten die Amerikaner das Lufttanklager im Visier.
Scheinanlage Terzenbrunn: Hier muss der Bahndamm entlanggeführt haben, sagt der Arnshäuser Gustav Brand. Vom derzeitigen Standort aus rechts neben der Kapelle lief ein Gleis vorbei. Foto: Foto: Isolde Krapf
Als man 2010 auf einem Acker bei Oerlenbach 19 Fliegerbomben aus der Erde buddelte, wurden bei so manchem Ortsansässigen alte Kriegserinnerungen wach. Fast tausend Bomben gingen am Karfreitag 1945 am Ortsrand nieder. Dabei hatten die Amerikaner das Lufttanklager im Visier. Die Scheintankanlage, welche die Wehrmacht 1939 bei Arnshausen zum Schutz ihrer Militäranlage in Oerlenbach errichtet hatte, war da längst von den Feinden entdeckt worden. Dass die Bomben damals ihr Ziel verfehlten, war für die Oerlenbacher ein Glück. Denn ein Brand der 13 Tankbehälter hätte den 430 Einwohner zählenden Ort großflächig ...
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