BAD KISSINGEN

Der Frauenversteher: Lila Traum und sexy Regale

Der Frauenversteher: Königlicher Humor       -  Mit dem Humor ist es wie mit der Leberwurst: Es gibt feinen und groben. Wobei die groben Scherze ganz eindeutig die Domäne der Männer sind. Immer auf Kosten anderer, immer derb. Es müssen Schenkelklopfer sein.  Etwa so: Was ist der Unterschied zwischen einer Frau und einem Frosch? Es gibt keinen! Beide quacken herum und haben Angst vorm Klapperstorch. Höhöhö und Schenkelklopf. Das Hauptproblem der Männer ist: Sie können nicht über sich lachen. Ein Beispiel: Treten sie bei der widerwillig verrichteten Gartenarbeit auf eine Harke und holen sich eine blutige Nase, werden sie dies niemals eingestehen. Vielmehr tischen sie allen die blutrünstige Geschichte, sie hätten eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod mit einem mindestens siebenköpfigen Kampfdrachen gehabt. Wahlweise haben sie auch Mike Thyson im Vorbeigehen windelweich geprügelt.  Tja, so viel zum Humor-Verhalten der Höhöhö-Männer. Die Frau hingegen – und damit kommen wir endlich zu den angenehmen Dingen – ist eher der milden und streichzarten Leberwurst zugetan: Keine platten Standard-Witze, eher spielerische Neckereien. Holen sich Frauen im Garten durch einen Fehltritt eine blutige Nase, weil ihr schludriger Mann wieder einmal die Harke liegen ließ, wird die Geschichte ganz genau so erzählt, wie sie sich zugetragen hat. Mit dem Fazit: Männer sind halt immer schuld! Danach: Kichern hinter vorgehaltener Hand. Mehr Hihihi und Hahaha statt dröhnendem Höhöhö. Vergleiche mit Fröschen haben dagegen auf der nach oben offenen Scherz- Skala keinen Platz. Der weibliche Humor ist subtiler und kommt ohne jegliche Storchen-Ängste aus. In einem klassischen Frauen-Witz muss es gar königlich zugehen. Und wenn dann auch noch die Größenverhältnisse zurecht gerückt werden, steht einem ausgiebigen Hihihi und Hahaha nichts mehr im Weg. Bereit für geballtes weibliches Witz-Potenzial? Na dann: Ein Mann steht selbstverliebt vor dem Spiegel und sagt: „Ein paar Zentimeter mehr und ich wäre ein König!“ Darauf seine Frau mit leicht verächtlichem Blick: „Ein paar Zentimeter weniger und Du wärst eine Königin!“
Mit dem Humor ist es wie mit der Leberwurst: Es gibt feinen und groben. Wobei die groben Scherze ganz eindeutig die Domäne der Männer sind. Immer auf Kosten anderer, immer derb. Es müssen Schenkelklopfer sein. Etwa so: Was ist der Unterschied zwischen einer Frau und einem Frosch? Es gibt keinen! Beide quacken herum und haben Angst vorm Klapperstorch. Höhöhö und Schenkelklopf. Das Hauptproblem der Männer ist: Sie können nicht über sich lachen. Ein Beispiel: Treten sie bei der widerwillig verrichteten Gartenarbeit auf eine Harke und holen sich eine blutige Nase, werden sie dies niemals eingestehen. Vielmehr tischen sie allen die blutrünstige Geschichte, sie hätten eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod mit einem mindestens siebenköpfigen Kampfdrachen gehabt. Wahlweise haben sie auch Mike Thyson im Vorbeigehen windelweich geprügelt. Tja, so viel zum Humor-Verhalten der Höhöhö-Männer. Die Frau hingegen – und damit kommen wir endlich zu den angenehmen Dingen – ist eher der milden und streichzarten Leberwurst zugetan: Keine platten Standard-Witze, eher spielerische Neckereien. Holen sich Frauen im Garten durch einen Fehltritt eine blutige Nase, weil ihr schludriger Mann wieder einmal die Harke liegen ließ, wird die Geschichte ganz genau so erzählt, wie sie sich zugetragen hat. Mit dem Fazit: Männer sind halt immer schuld! Danach: Kichern hinter vorgehaltener Hand. Mehr Hihihi und Hahaha statt dröhnendem Höhöhö. Vergleiche mit Fröschen haben dagegen auf der nach oben offenen Scherz- Skala keinen Platz. Der weibliche Humor ist subtiler und kommt ohne jegliche Storchen-Ängste aus. In einem klassischen Frauen-Witz muss es gar königlich zugehen. Und wenn dann auch noch die Größenverhältnisse zurecht gerückt werden, steht einem ausgiebigen Hihihi und Hahaha nichts mehr im Weg. Bereit für geballtes weibliches Witz-Potenzial? Na dann: Ein Mann steht selbstverliebt vor dem Spiegel und sagt: „Ein paar Zentimeter mehr und ich wäre ein König!“ Darauf seine Frau mit leicht verächtlichem Blick: „Ein paar Zentimeter weniger und Du wärst eine Königin!“

Es bleibt ein großes Rätsel, warum sich Männer so haben, wenn es um Möbelhäuser geht. Was müssen sie zu ihrem Glück gedrängt werden! Was müssen sie geschoben werden! Und wenn man sie dann so weit hat: Dieser Gesichtsausdruck! Diese schrecklichen zusammengebissenen Zähnen! Nur weil sie mal durchs Möbelhaus streifen.

Wobei dieses Streifen für Männer eher ein hilfloses Umherirren ist – die Jungs sind überfordert. Und das nur, weil die Dinge hier schöne Namen tragen. Weil alles so wunderbar klingt.

Wie ein Liebeslied.

Handelsübliche Körbe heißen Furore. Kommoden nennen sich Joey. Selbst Schuhregale kommen richtig sexy und mit eigenen Namen daher.

Ist schon komisch: Kerle, die nichts schreckt, die unerschrocken die Welt erobern und den Säbelzahntigern nachstellen, die also einiges abkönnen und die nicht so schnell vor etwas zurückschrecken – diese Kerle stehen in der Lampenabteilungen, stoßen auf die Deckenleuchte Tamara – und finden das unheimlich.

Bei Tamara haben sich selbst die Hartgesottensten schon so manchen Schreck fürs Leben geholt. Der Schreck verstärkt sich noch, wenn plötzlich eine Millionen von Zierkissen auftauchen, die behaupten, sie würden Fluffy heißen und auch genau so aussehen. Jungs, was ist los?

Dabei kommt das Beste erst noch: Der finale Schlag wartet in einer Halle, die 13 784 Bettwäsche-Arten beherbergt. Natürlich kommen auch diese 13 784 Bettwäsche-Arten nicht ohne Namen aus. Weshalb der Nervenzusammenbruch nicht mehr weit ist, wenn die Bettwäsche Farn heißt und als Traum in lila daherkommt.

Was Männer ähnlich schrill finden ist die Tatsache, dass die bessere Hälfte wirklich jeden der knapp 500 000 verschiedenen Artikel persönlich in die Hand nehmen und mit Lauten der Verzückung anschmachten muss. Um dann ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, die sie unbedingt ganz dringend und schon lange braucht und die eben nirgendwo anders zu bekommen sind.

Als Frau tut man gut daran, auf die armen Männer Rücksicht zu nehmen. Weshalb immer eine Belohnung nach jedem Besuch von Möbelhäusern herausspringen sollte. Am besten ist, den tapferen Männern ein Sprüche-Schild zu kaufen, das die Möbelhaus-Rennerei aufwiegt und gleichzeitig eine Botschaft für künftige Streitfälle trägt: „Wenn Du Dein Frühstück im Bett willst, dann schlaf doch in der Küche!“

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