MOTTEN

Die Döllautaler in Feierlaune

40 Jahre alt: Gut drauf präsentierte sich sich der Musikverein Döllautaler in Motten beim Jubiläumskonzert. Foto: Petra Heurich

Motto-Party, Chronik und natürlich ein breites musikalisches Repertoire bündelte der Musikverein Döllautaler und präsentierte das Päckchen zum Jubiläumskonzert. Sein 40-Jähriges feierte der Musikveein.

Natürlich gebe es Blasmusik in Motten schon viel länger, sagte Vorsitzende Katja Habersack. Vor zwei Jahren hatte man schließlich die erste urkundliche Erwähnung von Blasmusik vor 160 Jahren gefeiert.

40 Jahre Musikverein Döllautaler seien es dennoch wert, gefeiert zu werden. Und wie sich Gäste passend zum Motto kleideten, präsentierten sich die Musikerinnen erstmals in neuen Trachten.

Winfried Kraft präsentierte Daten aus der Chronik. Demzufolge leiteten vier Vorsitzende und fünf Dirigenten in den vier Jahrzehnten den Verein. Neben der Musik ist vor allem das traditionelle Waldfest ein Aushängeschild des Vereins. Auch die Freundschaft mit der französischen Partnergemeinde Ranville in der Normandie pflegt der Verein bei Besuchen im Calvados und zünftigen Musikfeiern.

Die Bandbreite ihres Könnens, von der traditionellen Blasmusik angefangen bis hin zu modernen Unterhaltungsstücken und kirchlicher Begleitungsmusik, zeigten die Mottener Musiker im Verlauf des knapp dreistündigen Jubiläumskonzertes.

Zum Anfang spielte die Kapelle den Egerländer Jubiläumsmarsch, der allerdings zum Döllautaler Jubiläumsmarsch umgeschrieben worden war. Er bedeutete das Dankeschön an das Publikum, dass dem Verein jahrelang die Treue gehalten hatte. Den „Solistentraum“, komponiert von Franz Watz boten die Solisten Thomas Schmitt am Tenorhorn und Alexander Wirsing (Bariton).

Der „Moment für Morricone“ sorgte für Gänsehaut, dank der Bearbeitung von Filmmusik des italienischen Komponisten Ennio Morricone, der die Musik zum Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ geschrieben hat. Auch der Nachwuchs kam im Jubiläumskonzert zum Einsatz: Die Bläserklasse verteilte zur Brezel-Polka das dazugehörige Backwerk. Stimmgewaltig präsentierte sich Antonia Schlag, die erstmals eine Gesangseinlage bot, das Lied „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay. Johannes Geiling, Kreisjugendleiter der Nordbayerischen Bläserjugend, überbrachte die Glückwünsche des Kissinger Kreisverbandes des Nordbayerischen Musikerbundes. Er dankte für „40 Jahre Kultur, die der Verein mitgestaltet habe“. Er lobte die Struktur des Vereines und die Nachwuchsarbeit. „Das Fundament für die Jugendarbeit ist der Stamm im Verein, der ihn leitet“, so Geiling.

Schlagworte

  • Blasmusik
  • Ennio Morricone
  • Musikvereine
  • Peter Maffay
  • Thomas Schmitt
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!