HAUSEN

Die Zehnjährigen und der EU-Beitritt der Türkei

Workshop-Teilnehmer zusammen mit Michael Peter, dem Vorsitzenden der Bad Kissinger Europa-Union und Kerstin Röder von der Kinder- und Jugendakademie Saaletal.
Workshop-Teilnehmer zusammen mit Michael Peter, dem Vorsitzenden der Bad Kissinger Europa-Union und Kerstin Röder von der Kinder- und Jugendakademie Saaletal. Foto: Europa-Union

(hawo) Das Europazentrum im Stadtteil Hausen wird immer mehr zur Anlaufstelle junger Menschen aus Stadt und Landkreis – so jedenfalls stellt es die Europa-Union dar, die das Zentrum eingerichtet hat.

Nun fand dort ein Workshop für Kinder statt, der unter dem Motto „Flagge, Geld und Götterfunken“ stand und vom Bad Kissinger Vorsitzenden der Europa-Union, Michael Peter, in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendakademie Saaletal veranstaltet wurde. Die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren wurden dabei an das Thema Europa herangeführt und konnten ihre Ideen spontan äußern.

Das Spektrum des Themas war breit gefächert und reichte über einzelne Länder, deren Hauptstädte und Sehenswürdigkeiten, gängige Länderstereotypen bis hin zur umstrittenen Frage des EU-Beitritts der Türkei. „Dabei imponierte der Wissensdurst der jungen Europafans, die allerdings bei einer Reihe von Fragen passen mussten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Europa-Union. So konnten sie beispielsweise die Lage des Kleinstaats San Marino nicht bestimmen. wussten die Hauptstädte von Montenegro und der Ukraine nicht und auch nicht, wo die Pizza erfunden wurde. Wie sie in der Bücherei des Europazentrums ohne fremde Hilfe eine schnelle Antwort auf all diese Fragen finden können, zeigte Michael Peter den Jungen und Mädchen an verschiedenen Beispielen. Auch die Frage, warum die Europaflagge zwölf Sterne hat, wurde geklärt. Ein Streifzug durch die Nationalhymnen Europas, bei dem auch der Komponist der Europahymne vorgestellt wurde, gehörte ebenfalls zum Programm der Veranstaltung.

Peter rief die Kinder dazu auf, in den nächsten Monaten so viele Euromünzen wie möglich zu sammeln und herauszufinden, welche Motive auf diesen Geldstücken abgebildet sind. Die Antwort auf diese Frage soll dann ein weiterer Workshop geben, der für die zweite Jahreshälfte geplant ist.

Besucher aus Rumänien

In den vergangenen Tagen trafen in dem Zentrum in Hausen zudem Mitglieder der Jungen Europäer, der Jugendorganisation der Europa-Union, mit einer Gruppe aus dem rumänischen Sibiu (Hermannstadt) zusammen. Die mit der Bildungsstätte „Der Heiligenhof“ verbundene Akademie Mitteleuropa hatte für Studierende und Abiturienten aus Siebenbürgen eine Studienwoche veranstaltet. Deren inhaltliche Schwerpunkte waren ein Rückblick auf die Zeit der deutschen Teilung und deren Überwindung sowie das Zusammenwachsen Europas.

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