BAD KISSINGEN

Die dritte Station der Grohmers in Bad Kissingen

Carin und Norbert Grohmer haben das Reiterswiesener Traditionsgasthaus Eintracht übernommen.
Carin und Norbert Grohmer haben das Reiterswiesener Traditionsgasthaus Eintracht übernommen. Foto: Sigismund von Dobschütz

Wenn andere in Rente gehen, starten die Gastronomen Norbert und Carin Grohmer (beide 65) noch einmal durch. „Aber nach 50 Jahren in der Gastronomie soll es jetzt etwas ruhiger werden.“ Deshalb kündigte das Wirtepaar, das man in Bad Kissingen schon seit 1992 als erfolgreiche Betreiber des Spielbankrestaurants (bis 2007) und seit 2002 auch des Forsthauses Klaushof kennt, den Pachtvertrag im Forsthaus zum Jahresende und empfängt seit einigen Tagen seine Gäste im Reiterswiesener Traditionsgasthaus Eintracht.

Unterstützt werden die Grohmers von einem Koch, einer Servicekraft und einer Aushilfe. „Alle arbeiten schon seit unzähligen Jahren mit uns zusammen“, freuen sich die Wirtsleute über die Unterstützung und Treue ihrer bewährten Mitarbeiter.

Doch bevor die Grohmers die ersten Gäste zum Abendessen in der „Eintracht“ empfangen konnten, gab es viel zu tun: Gastraum (35 Plätze), Stube (20) und Gesellschaftsraum (40) mussten renoviert, neuer Fußboden verlegt und die Wandvertäfelung erneuert werden. Eine neue Tresenanlage wurde eingebaut und das komplette Mobiliar durch moderne Naturholz-Möbel ersetzt. Auch die in die Wand eingebauten Sitzbänke in der Stube wurden aufgearbeitet. Schließlich wurde auch noch die Außenbestuhlung im Biergarten (50 Plätze) durch neue ersetzt. so dass im Reiterswiesener Traditionsgasthaus alles wie neu aussieht.

Klassische Gerichte

Küchenchef Norbert Grohmer kocht „klassische deutsche Gerichte“ nach moderner Rezeptur mit frischen Zutaten aus heimischer Region. Dazu gehören der fränkische Sauerbraten ebenso wie Königsberger Klopse, auch der klassische Schweinsbraten und vor allem saisonale Angebote wie aktuell der Spargel, später Pilzgerichte und die Entenbraterei und saisonales Gemüse. Zusätzlich zur Speisekarte gibt es wechselnde Tagesangebote.

Den Gesellschaftsraum der Eintracht mit seinen 40 Plätzen reservieren die Grohmers gern für Familienfeiern oder Firmenveranstaltungen. An freien Tagen kann man dort an zwei elektronischen Dart-Geräten spielen. „Hier können sogar Liga-Kämpfe ausgetragen werden“, sagt der Hausherr.

Tagsüber noch Kiosk und Biergarten am Klaushof

Momentan öffnen Grohmers die „Eintracht“ an Werktagen nur abends ab 17 Uhr, da sie tagsüber noch Kiosk und Biergarten im Forsthaus Klaushof bewirtschaften müssen. Doch samstags und sonntags geht es schon ab 11.30 Uhr mit dem Mittagessen los. Ruhetage sind Dienstag und Mittwoch. Grohmer: „Wir haben ganz bewusst am Montag offen, da dann viele Kollegen ihren Ruhetag haben.“

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