BAD KISSINGEN

Dittmar jetzt im Rennen

Bezirksvorstand: Einigkeit über Sabine Dittmar. Foto: Isolde Krapf

Das Votum des SPD-Unterbezirksvorstands Rhön-Haßberge am 6. Juli in Bad Königshofen ging einstimmig für Sabine Dittmar aus, wie Michael Frank, der Büroleiter der Landtagsabgeordneten, am Dienstag in einer Pressemitteilung auf den Weg brachte. Die Maßbacherin soll in der Bundeswahlkreiskonferenz der SPD am 19. Oktober 2012 in Zeil für den Bundestag vorgeschlagen werden.

Wird sie dort nominiert, steht als nächstes Datum der SPD-Bezirksparteitag Anfang November an, bei dem man die fünf Kandidaten aus den Bereichen Aschaffenburg, Schweinfurt, Würzburg, Miltenberg und Rhön-Haßberge auf der Liste reihen wird.

Dittmar freut der Vertrauensbeweis des Vorstands sehr, schließlich ist ihr klar, dass sie die Nachfolge einer Politikerin im Bundestag antritt, die 23 Jahre lang „mit Leidenschaft die „Messlatte hoch anlegte“. In Susanne Kastners „Fußstapfen“ kann und will sie nicht treten, sagt Dittmar im Gespräch mit der Main-Post. Aber sie möchte sich politisch überall einbringen, wo es wichtig ist.

Steckenpferd Gesundheitspolitik

Kastner hatte bereits vor einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen ihren Rückzug aus dem Bundestag bekundet (wir berichteten). Die Abgeordnete aus Maroldsweisach ist der Ansicht, dass mit der Ärztin und Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar eine „ideale Kandidatin“ im Hinblick auf die Bäder- und Gesundheitsregion zur Verfügung steht, heißt es in der SPD-Pressemitteilung vom Dienstag weiter.

Als kommunalpolitisch engagierte Frau und erfolgreiche Landtagsabgeordnete kennt Dittmar die Region und weiß, wo die Menschen der Schuh drückt, so Kastner weiter.

Sollte sie nominiert werden, wird sie den Landtag „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ verlassen, sagt Dittmar. Denn die Arbeit in München macht ihr Spaß, unter anderem auch deswegen, weil sie in der Landespolitik „ganz nah am Menschen dran“ ist.

Auch in der Bundeshauptstadt möchte sie „an der Basis dran“ bleiben. Ein bisschen Sorge bereitet es ihr nämlich, dass die „Dunstglocke Berlins“ sich über sie senken und möglicherweise verschlucken könnte. Ihre Steckenpferde Gesundheitspolitik und Verbraucherschutz nimmt sie jedoch mit nach Berlin und sie hofft, dass sie in der Gesetzgebung Einiges bewirken kann.

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