LAUTER

Ein Kindergarten in Blumenform

Richtfest: Den Kindergartenneubau in Lauter feierten auch Alexander Schlereth (links) und Lukas Keller.
Richtfest: Den Kindergartenneubau in Lauter feierten auch Alexander Schlereth (links) und Lukas Keller. Foto: Gabi Sell

Nach nur knapp sieben Wochen „rekordverdächtiger Bauzeit“ konnte beim Kindergartenneubau in Lauter schon Richtfest gefeiert werden. „Absolut das einzig Richtige“ sei die Entscheidung gewesen, den alten maroden Kindergarten in Lauter abzureißen und ein neues Gebäude zu bauen, sagte Planer Klaus Markard am Freitagnachmittag.

Die vorausgegangene Überlegung einer Generalsanierung mit Erweiterung für Krippenplätze, Küche und Bistro wäre nur unwesentlich billiger gewesen als der Neubau, für den 1,18 Millionen Euro veranschlagt wurden.

Zudem hätten sich bei den Bauarbeiten weitere Mängel an der Baukonstruktion und den Installationen herausgestellt, begründete der Planer. So war beispielsweise die Zuleitung zu den Heizungsverteilungen unter der Bodenplatte ohne Dämmung und Isolierung im Schotter verlegt worden und die Rohre bereits fast durchgerostet. Man habe quasi den blanken Boden geheizt, verdeutlichte Markard.

Die achteckige Grundform der neuen Kindertagesstätte – nach dem Muster einer Blume mit ihren Blütenblättern – entspricht dem Wunsch des Kindergartenpersonals, alle Gruppen- und Aktivitätsräume von einem Mittelpunkt aus zu erschließen.

Für die Konstruktion in Holzrahmenbauweise habe man sich deshalb entschlossen, weil die Kinder während der Bauzeit in die alte Schule nach Stralsbach ausweichen müssen, fuhr Markard fort.

Zeitplan genau eingehalten

Dankt der präzisen Arbeit der beteiligten Firmen konnte der sehr eng gesteckte Zeitplan bisher genau eingehalten werden, so dass Markard überzeugt ist, die Einweihung wie geplant am 2. September feiern zu können.

Mit 625 Quadratmetern wird der neue Kindergarten fast doppelt so groß wie das abgerissene Gebäude (335 Quadratmeter). Finanziert wird das Projekt vom Freistaat und der Diözese Würzburg, der Gemeinde Burkardroth und der Katholischen Kirchenstiftung Lauter, Katzenbach und Oehrberg.

Sowohl Diakon Michael Schlereth als auch Bürgermeister Waldemar Bug sprachen von einer richtigen Entscheidung und gingen auf die „Neuausrichtung“ in der Kinderbetreuung – Aufnahme ab einem Jahr und Schülernachmittagsbetreuung – ein.

Kindergarten-Leiterin Ines Ratz sagte, dass das Team „begeistert“ vom schnellen Verlauf des Baus sei, der „ganz nach unseren Vorstellungen“ errichtet wurde. Die neuen Räume erlaubten Vielfältiges: Bewegung, Balance finden, Träumen, Leben oder Lernen.

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