Maßbach

Einblicke ins grüne Paradies beim Tag der offenen Gartentür

Im Garten der Familie Geyer in Maßbach ging es los. Und alleine in Unterfranken geht es in 77 privaten Gärten weiter. Am Sonntag ist Tag der offenen Gartentür.
Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann (rechts) eröffnete in Maßbach (Landkreis Bad Kissingen) den „Tag der offenen Gartentür“ in Unterfranken. Links neben ihm Gartenbesitzerin Rut Geyer, der Bad Kissinger Landrat Thomas Bold, der Bezirksvorsitzende des Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Dr. Otto Hünnerkopf und der Maßbacher Bürgermeister Matthias Klement. Foto: Dieter Britz

Der 1500 Quadratmeter große Garten der Familie Geyer in der Kellergasse 11 in der Marktgemeinde Maßbach (Landkreis Bad Kissingen) ist ein grünes Paradies. Drei große Tannen stehen darin, Obstbäume, Rosensträucher, Büsche, Blumen- und Gemüsebeete, eine Teichanlage, eine Kräuterschnecke, ein Gewächs- und ein Gartenhaus. Also praktisch alles, was ein Gärtner mit Leidenschaft so braucht. Nicht ohne Grund wurde der Garten ausgewählt zur Eröffnung der Aktion „Tag der offenen Gartentür“. Dazu öffnen sich am Sonntag allein in Unterfranken 77 private Gärten von 10 bis 17 Uhr interessierten Besuchern. Insgesamt beteiligen sich im Freistaat am Sonntag 392 Gärten an dieser Aktion. Auch in anderen Bundesländern sind die Gartentüren an diesem Tag geöffnet.

Schirmherr in Unterfranken ist der neue Regierungspräsident Eugen Ehmann, der damit die Tradition seines Vorgängers Paul Beinhofer fortsetzt. Veranstalter sind der bayerische Landesverband und der Bezirksverband Unterfranken für Gartenkultur und Landespflege mit den Kreisverbänden und Gartenbauvereinen sowie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Gartenbau in Kitzingen  und die Kreisfachberater für  Gartenkultur und Landespflege an den Landratsämtern.

Anregung für die eigene Gartengestaltung

Zur Auftaktveranstaltung des „Tages der offenen Gartentür“ in Unterfranken kam auch Ehmann in den Garten der Familie Geyer nach Maßbach.  Er betonte „der Tag der offenen Gartentür steht seit über 30 Jahren in Deutschland für die Willkommenskultur, bei der alle am Garten interessierten hinter die Grenze des Gartenzaunes eingeladen werden. Die gemeinsame Liebe zum Garten verbindet und lädt zum Genießen und Staunen ein“. Die gezeigten Gärten würden Anregungen für die eigene Gartengestaltung und Gelegenheit zum fachlichen Austausch bieten. „In allen offenen Gärten steht die Pflanze im Vordergrund. Reine Kiesgärten und Steinwüsten wird man vergeblich suchen“ hob er hervor. Alle Gartenbesitzer könnten ihren Beitrag für eine lebenswerte Umwelt leisten, die Artenvielfalt erhalten, seltene Pflanzen bewahren und eine Lebensgrundlage für heimische Insekten bieten.

Hünnerkopf nennt Stein- und Mulchgärten Fehlentwicklung

Der Bezirksvorsitzende des Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Otto Hünnerkopf, erinnerte an das erfolgreiche Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt: „viele Arten fehlen, andere gibt es weniger das gibt uns sehr zu denken“. Stein- und Mulchgärten nannte er eine Fehlentwicklung. Auch Wildkräuter und eine Brennnessel-Ecke sollten in einem Garten Platz haben. Es gebe viele Möglichkeiten, auch im Hausgarten die Artenvielfalt zu unterstützen, „das sollen nicht nur die Landwirte machen, sondern jeder Gartenbesitzer, das geht auch auf jedem Balkon“.

Im Internet gibt s unter www.bezirksverband-gartenbau-unterfranken.de   oder www.gartenbauvereine.org eine Broschüre mit den Adressen und Beschreibungen sämtlicher 77 Gärten in Unterfranken, die am Sonntag ihre Tore für Besucher geöffnet haben. Alle Gärten sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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