RANNUNGEN

Feuerwehrhaus teurer als geplant

Rannunger Feuerwehr: Jetzt soll auch die Außenfassade des Gerätehauses renoviert werden. Foto: Christian Dijkstal

Wie sollen in Zukunft die Mehrzweckhalle, die Schule und das Rathaus beheizt werden? Mögliche Varianten der zukünftigen Energieversorgung trug Oliver Hüfner vom Büro Hüfner Consult in der Sitzung des Gemeinderates vor. In der Halle dürfte es auf eine Deckenstrahlheizung mit Gas hinauslaufen; auch Schule und Rathaus werden wohl mit Gas beheizt.

Einige Änderungen im gemeindeübergreifenden Kernwirtschaftswegenetzkonzeptes der Allianz Schweinfurter Oberland möchte der Gemeinderat durchsetzen. Mit diesen Wegen, die auf 3,50 m Breite ausgebaut werden können, sollen die Agrarstruktur und der Transport von und zu landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Waldflächen dürfen allerdings nicht erschlossen werden, ebenso wenig Rad-und Wanderwege.

Die Außenfassade des Feuerwehrhauses soll saniert werden. Der Gemeinderat vergab die Putz-und Malerarbeiten an eine Nüdlinger Firma für 27 000 Euro. In den Gemeindehaushalt waren insgesamt 60 000 Euro für das Feuerwehrhaus eingestellt worden.

20 000 Euro genehmigt

Der Großteil davon war bereits für die Befestigung des Hofbereiches verbraucht worden, so dass nur noch 7000 Euro für die Putz- und Malerarbeiten im Haushalt zur Verfügung stehen. Die restlichen 20 000 Euro wurden als außerplanmäßige Ausgabe genehmigt.

Das MODUS-Institut der Universität Bamberg wollte im Rahmen einer repräsentativen Befragung der älteren Bürger ab 65 Jahren in den Gemeinden in Rannungen eine Zusatzerhebung durchzuführen. Die Kosten würden sich auf 922 Euro bei Versand der Fragebögen durch das Institut belaufen, bei Versand durch die Gemeinde hätte sich der Preis auf 740 Euro reduziert (jeweils noch ohne Mehrwertsteuer). Der Gemeinderat verzichtet auf die Befragung, da er einen eigenen Arbeitskreis hat, der eine Befragung durchgeführt hat und seine Arbeit noch weiterführt.

Die Nachbargemeinde Markt Maßbach will ihren Bebauungsplan „Maßbacher Weg“ ändern. Der Rannunger Gemeinderat hat keine Einwände dagegen.

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