WILDFLECKEN

Fit bleiben auf dem privaten Tennisplatz

Feiert 75. Geburtstag: Franz Beck mit Pokalen. Foto: Helmut Raab

(mut) Seinen 75. Geburtstag feiert morgen Franz Beck in Wildflecken. Geboren wurde er als Ältestes von zwei Geschwistern der Eheleute Veronika und Josef Beck in Wildflecken.

An seinem Geburtsort hat er auch die Volksschule besucht. Bei seinem Vater hat er nach dem Schulabschluss eine Lehre als Schmied absolviert, die er 1952 abschloss. Im Anschluss daran erweiterte er seine Kenntnisse durch eine weitere Lehre zum Kraftfahrzeugmechaniker bei der Firma Bickert in Weyers bei Fulda, die er 1954 erfolgreich beendete. „Von meinem Vater wurde damals unsere heutige Kraftfahrzeugwerkstätte Beck in Wildflecken gegründet. Im gleichen Jahr hat er mich als Geschäftsführer im neuen Unternehmen angestellt“, erinnert sich Franz Beck. Ein Jahr später habe man mit dem Autohersteller Ford einen Händlervertrag abgeschlossen, der auch heute noch Bestand hat.

Seine Meisterprüfung zum Kraftfahrzeugmechaniker hat Benz 1960 erfolgreich abgelegt. Die Handwerkskammer zeichnete ihn vor wenigen Wochen zu diesem Jubiläum mit einer Urkunde und der Goldenen Anstecknadel aus: „Nachdem unsere Werkstätte in der Ortsmitte zu klein geworden war, haben wir 1966 ein neues, großzügiges Wohn- und Geschäftshaus mit einer großen Werkstatt im Gewerbegebiet an der Bischofsheimer Straße errichtet, wo bis zu 25 Mechaniker, Lehrlinge und Büropersonal beschäftigt waren.“ Nach dem Abzug der Amerikaner 1994 reduzierte sich der Personalstand auf heute 15 Beschäftigte.

1959 heiratete Franz Beck seine Frau Hedi, geborene Rausch. Sie wurde in Schlüchtern geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Wildflecken. Die Söhne der beiden heißen Christoph, Clemens und Markus. Zwischenzeitlich hat sich die Familie um drei Enkel vergrößert.

Das „Autohaus Franz Beck KG“ hat der Jubilar 2008 an seinen Sohn Christoph übergeben. Trotzdem ist der rüstige Seniorchef auch heute noch täglich im Geschäft anzutreffen. „Ich bin allerdings nur noch als Berater tätig“, erzählt Beck.

Mitglied ist der Jubilar bei Gesangverein, Musikzug, Rhönklub, Sportverein und Motorsportclub. Dem Sportverein gehört Beck seit mehr als 60 Jahren an. Große Verdienste hat er sich beim SV als Spieler in der Tischtennismannschaft und als Abteilungsleiter in den Jahren von 1978 bis 1986 erworben. Auf seinen Vorschlag hin wurde 1980 eine Tennisabteilung gegründet, die von ihm einige Jahre geführt wurde.

Für seine Verdienste beim Sportverein wurde er beim diesjährigen Neujahrsempfang mit dem Ehrenzeichen in Gold des Bayerischen Landessportverbandes ausgezeichnet. Gerne erinnert er sich an die Teilnahme an verschiedene Tennisturniere in der Altersklasse 60 plus, wo um die bayerische und deutsche Meisterschaft oder auch um eine gute Platzierung im Europa-Cup gespielt wurde.

Aktiv war Franz Beck auch beim Motorsportclub Wildflecken. Oft verließ er bei Geschicklichkeitsturnieren als Sieger den Parcour. Verdienste hat er sich auch während seiner jahrelangen Zugehörigkeit zur Kirchenverwaltung erworben. Immer dann, wenn über Baumaßnahmen beraten wurde, war seine Meinung gefragt. „Als vor Jahren beim Pfarrhaus eine umfangreiche Renovierung anstand, hatte man mir die Bauleitung übertragen.“

Fit hält sich der rüstige Jubilar auf seinem privaten Tennisplatz. Täglich, auch bei schlechtem Wetter ist er zusätzlich mit dem Fahrrad unterwegs: „Vor Jahren habe ich mir vorgenommen, jeden Tag mindestens 20 Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen.“ Stolz ist er darauf, dass ihm das bisher gelungen ist.

„Eine Geburtstagsfeier wird es nicht geben. An ihrer Stelle werde ich für einen guten Zweck eine Spende zur Verfügung stellen“, erzählt Franz Beck abschließend.

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