BISCHOFSHEIM/HASELBACH

GEMA sorgt für Verwunderung

(me) Im kommenden Jahr wird der Musik und Heimattrachtenverein Haselbach (MGHV) Gastgeber für das Kreismusikfest sein, das vom 28. bis 30. Mai stattfinden wird. Die Vorbereitungen für das Fest laufen. Die Jahresversammlung wurde genutzt, um einen Festausschuss zu gründen.

Musikleiter Matthias Mai berichtete von Auftritten und Proben. Im vergangenen Jahr hatte der MGHV Haselbach 40 Auftritte, es wurden 43 Proben abgehalten. 123 Mitglieder gehören zum Verein. Zur Kapelle gehören 36 aktive Musiker, davon elf Jungmusiker unter 18. Von den Jungmusikern sind einige zum Teil schon in die Kapelle integriert.

Im Rückblick erinnerte der Vorsitzende Heiner Mai unter anderem an das Maifest, das in Verbindung mit einem Dorffest stattfand. Für die Jungmusiker gab es einen Vorspielabend. Die Kirchweih wurde wieder im Gasthof zum Lindenbrunnen abgehalten, so wie das in der Vergangenheit üblich war. Dank der neuen Pächter sei dies wieder möglich. Mit Seniorentag und Kesselfleisch war die Kirchweih wieder ein voller Erfolg. Gut besucht waren sowohl das Adventskonzert in der Bischofsheimer Kirche wie auch das Weihnachtskonzert der Kapelle in den Christlichen Gästehäusern.

Es wurden neue Notenbanner angeschafft, die schmuck aussehen. Außerdem wurden neue Trachten für die Jugend angeschafft. Hier dankte der Verein der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken für die Unterstützung mit 430 Euro. Aus dem Kulturfonds der Stadt Bischofsheim bekam der MGHV 466 Euro. Insgesamt wurden 1166 Euro an Zuschüssen für die Trachten eingenommen werden.

Der Trachtengruppe gehören 15 Mitglieder an. Aktionen oder Veranstaltungen gab es keine, berichtete Trachtengruppenleiter Wolfgang Reitz, es wurde lediglich der Kirmesjugend Nachhilfe beim Tanzen gegeben.

Über die Aktivitäten der Jugend berichtete Sabine Reubelt, wobei die geplanten Ausflüge mangels Interesse abgesagt werden mussten. Die Jugend für das Schmücken des Maibaums zuständig. Johannes Neumann (elf Jahre) legte die Leistungsprüfung Bronze für Bariton ab. Er spielt seit drei Jahren. Der Vorsitzende gratulierte dem Jungmusiker zu diesem Erfolg.

Verwunderung äußerte der Vorsitzende Mai über das Gebaren der GEMA gegenüber Musikvereinen, was schon als anstößig empfunden wurde. Jeder Auftritt, auch Ständchen, seien künftig zu melden. Für nicht gemeldete Veranstaltungen, sei ein Aufschlag von 100 Prozent zu zahlen.

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