Greifvögel in großer Gefahr

Erschlagen, vergiftet: Schutzzonen sollen den Rotmilan und andere Greife vor dem Tod durch Rotorblätter bewahren. Deswegen werden die Vögel gelegentlich von Menschen verjagt oder getötet, die mit der Windkraft ein Geschäft machen wollen.
Rotmilan
_ Foto: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Die Energiewende hat zahlreiche Nebenwirkungen, mehr oder weniger dramatische. Geschützte Greifvögel bringt sie in Lebensgefahr. Das gilt besonders für den Rotmilan (Lat.: Milvus Milvus), der – obgleich erheblich bedroht – in Nordbayern noch häufiger kreist als in anderen Teilen Deutschlands und Europas. Den Greifen gefährlich werden nicht nur die Rotorblätter der Windräder. Sondern auch Menschen, denen Geld wichtiger ist als Artenschutz. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV), der Naturschutzbund Nabu und das Komitee gegen den Vogelmord haben eine erschreckende Bilanz vorgelegt. In 39 Fällen ...
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