HAMMELBURG

Jeder Stein ein eigenes Schicksal

Zum Gedenken an jüdische Familien und ihre Schicksale im Dritten Reich hat der Hammelburger Geschichtskreis angeregt, Stolpersteine verlegen zu lassen. Stolpersteine sind Pflastersteine aus Messing, die mit dem Namen der Betroffenen vor deren letzten freiwilligen Wohnsitz eingelassen werden.
Ein Foto von 1935: Jüdische Kinder im Garten der jüdischen Religionsschule in der Hammelburger Dalbergstraße 57 mit Lehrer Moses Rosenberger und Margot und Horst Steinkritzer (erste Reihe links). Foto: Foto: Archiv Binder/Mence
Zum Gedenken an jüdische Familien und ihre Schicksale im Dritten Reich hat der Hammelburger Geschichtskreis angeregt, Stolpersteine verlegen zu lassen. Stolpersteine sind Pflastersteine aus Messing, die mit dem Namen der Betroffenen vor deren letzten freiwilligen Wohnsitz eingelassen werden. Die Aktion Stolpersteine wurde von dem Künstler Günter Demnig ins Leben gerufen. In 450 Städten der Bundesrepublik wurden diese Steine schon verlegt. Auch in Hammelburg würde Demnig dies auf Anfrage des Geschichtskreises angehen, berichtete Petra Kaup-Clement beim jüngsten Treffen des Kreises. Als Termin habe man den 22. ...
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