ELFERSHAUSEN

Johannes Krumm will ins Rathaus von Elfershausen

Nominierung Johannes Krumm
Der Ortssprecher von Engenthal, Johannes Krumm, tritt als Bürgermeisterkandidat der SPD und FWG an. Foto: Winfried Ehling

Mit den Stimmen der anwesenden Wahlberechtigten kürte die Listenverbindung SPD/Freie Wählergemeinschaft Johannes Krumm zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. In ihm habe man „einen jungen, motivierten und kompetenten Kandidaten gefunden“, wie SPD-Ortsvorsitzender Alexander Porkristl und FWG-Vorsitzender Günter Zink nach einer vorherigen Mitgliederbefragung bestätigten.

Zudem gebe es eine „hervorragende Mischung von Gemeinderats-Kandidaten“, freute sich Moderator Porkristl – die allerdings nur zwei Frauen aufweist. Mit 44 Personen, 16 Wahlberechtigte und 28 Gäste, wies die Nominierungsversammlung eine gute Beteiligung auf. Der Hammelburger Stadtrat und SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Schaupp und Kerstin Orzol stellten sich Versammlungsleiter bzw. Schriftführerin zur Verfügung.

Johannes Krumm ist Ortssprecher von Engenthal. Im kleinsten Ortsteil des Markts ist der verheiratete Vater von zwei Kindern zudem Jagdvorsteher, Feldgeschworener, aktives Mitglied der Feuerwehr und Musikant in der kleinen Dorfkapelle. Sein Beruf als Leiter der Qualitätssicherung in der Rimparer Firma Reinfurt sei geprägt von hoher Leistungsbereitschaft, die jedoch auch Führungsstärke mit sich bringe, so die Kandidatenvorstellung.

Der 44-Jährige, der schon einige Projekte im Heimatdorf vorantreiben und umsetzen konnte, schnupperte nach eigenen Angaben „intensiv kommunalpolitische Luft im Marktgemeinderat“, dem er in seiner Funktion als Ortssprecher beratend angehört. „Verantwortung übernehmen, Menschen für eine Sache begeistern, Positives bewegen und mich für die Allgemeinheit einzusetzen, treibt mich an“, stellte er in seiner Vorstellung fest. Als „offener und glaubwürdiger Bürgermeister“ will er die fünf Ortsteile zusammenführen und mit dem Rat „eine zielstrebige, konstruktive und nachhaltige Politik mit Weitblick gestalten“.

Tätigkeit mit Fingerspitzengefühl

Sein Motto: „Gemeinsam mehr erreichen“ beinhalte nicht nur an einem Strick zu ziehen, sondern auch mehr Gemeinschaft, ein besseres Miteinander und sein stets offenes Ohr für Belange und Sorgen der Bürger. „Selbstbewusst, doch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und einer gut aufgestellten Verwaltung“, möchte der Kandidat die Räder am Laufen halten. Seine Familie, so Krumm, gebe ihm dazu den nötigen Rückhalt.

Angefangene Projekte möchte er erfolgreich abschließen – als Beispiele nannte er den Neubau des Feuerwehrhauses und des Kindergartens in Elfershausen. Da diese Projekte hohe finanzielle Mittel binden, möchte er „keine Luftschlösser bauen“. Dennoch beabsichtigt der Kandidat, nach und nach die folgenden Punkte aufzugreifen: Wirtschaft, Tourismus und Heimat, attraktive Arbeitsplätze vor Ort, schnelles Internet, ausreichend Kindergartenplätze und einiges mehr.

Das Vereinsleben und Ehrenamt will der Nominierte fördern, den Bürgerservice in Form eines „digitalen Rathauses“ verbessern. Der Naturschutz und erneuerbare Energien sowie den Erfordernissen des demografischen Wandels gerecht zu werden, sind weitere Kernpunkte.

Einstimmig für Liste

Danach stand die Gemeinderatsliste der SPD/FWG an. Die Abstimmung erfolgte einstimmig. Thomas Menz, wie sein Kreisratskollege Jürgen Englert Gast der Veranstaltung, griff abschließend einige Punkte auf, die dem SPD-Landtagskandidaten am Herzen lagen. Dazu gehören der Erhalt der Krankenhäuser, speziell auch der Geburtshilfe wegen, die Hospiz- und Pflegearbeit, eine Lösung für die aktuelle Hausärzte-Situation sowie Naturschutz und alternative Energien. Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs, der Schul-Campus in Hammelburg, das schnelle Internet, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Ehrenamt und der sparsame Umgang mit den Finanzen waren ebenfalls Themen, die er aus dem Kreistag mitbrachte und für die er warb. (heg)

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