WILDFLECKEN

Kein Interesse an Stammtisch

Udo Hartung (Grebenhain, Mitte) und Robert Fink (Gründen, rechts) sind stolz auf ihren Oldtimer-Jeep, den sie bei der Gewerbeschau in Wildflecken präsentierten, zusammen mit Heinz Leitsch.
Udo Hartung (Grebenhain, Mitte) und Robert Fink (Gründen, rechts) sind stolz auf ihren Oldtimer-Jeep, den sie bei der Gewerbeschau in Wildflecken präsentierten, zusammen mit Heinz Leitsch. Foto: FOTO Helmut Raab

(mut) Unter dem Motto „Welcome to America“ hatte das Wildfleckener Autohaus Ford-Beck im Rahmen der Gewerbeschau zu einer besonderen Ausstellung eingeladen. Sie erinnerte an die Zeiten, als die Amerikaner und ihre Fahrzeuge noch maßgeblich das Bild der Gemeinde Wildflecken mitgeprägt haben. Mehrere Gewerbetreibende hatten sich zusammengetan, um ihre Dienstleistungen und Produkte im Autohaus Beck der Öffentlichkeit vorzustellen.

Organisiert hatte die Veranstaltung Heinz Leitsch, der den Besuchern auch eine Videopräsentation aus amerikanischem Originalmaterial zeigte. Zu sehen waren außerdem Produkte, die das Wildfleckener Autohaus aus den Vereinigten Staaten importiert.

Ein besonderes Exemplar war der original Jeep der Marke AM General M 151 A 2, Ford Mutt, der in den Jahren 1959 bis 1982 zum Fuhrpark der amerikanischen Armee gehörte. Den Jeep hatten Udo Hartung und Robert Fink vom Militärfahrzeugverein Bandits-Kischha aus dem Vogelbergkreis mitgebracht. Zu bestaunen gab es daneben weitere amerikanische Oldtimer. Passend zum Motto der Ausstellung präsentierte das Modehaus Fläschner aus Bad Brückenau entsprechende Kleidung. Zu den Ausstellern gehörte auch die Firma Rückel-Computer aus Großenbrach, die Digitaldrucktechnik vorführte. Und als besonderen Clou der Veranstaltung waren vom „Camp Wildflecken Shoppette“ ein Sortiment originaler Leckereien importiert worden. Darunter zum Beispiel die Hershey-Schokolade und leckere Erdnussbutter.

Bedauert wurde vom Geschäftsführer des Autohauses, Christoph Beck, dass trotz des guten Besuchs der Gewerbeschau nur wenig Interesse am geplanten Stammtisch für die „Rhöner Amerikaner“ vorhanden war. Zu den erhofften Gesprächen unter den „Amerikanern“ kam es daher nur selten.

„Vielleicht versuchen wir es im nächsten Jahr nochmals, den Amerikanern einen Stammtisch anzubieten“, stellte Christoph Beck in Aussicht.

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