Bad Kissingen

Kissingerin will in Leipzig Oberbürgermeisterin werden

Acht Frauen und Männer bewerben sich am 2. Februar in Leipzig um das Amt des Oberbürgermeisters. Die gebürtige Kissingerin Katharina Krefft ist eine von ihnen.
Katharina Krefft, die OB-Kandidatin der Grünen in Leipzig, wurde 1978 in Bad Kissingen geboren. Foto: Philip Knoll

In der Kommunalpolitik der Stadt Leipzig spielt eine gebürtige Kissingerin zurzeit eine bedeutsame Rolle. Die 41-jährige Katharina Krefft ist nicht nur zusammen mit einem Duo-Partner Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat der 560 000-Einwohner-Stadt. Bei der Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar tritt sie auch als Kandidatin ihrer Partei an.

Nach den Angaben auf ihrer Homepage lebt die 1978 in Bad Kissingen geborene Ärztin bereits seit dem Jahr 2000 in Leipzig. In die sächsische Metropole gekommen sei sie durch ihre Medizinstudium, schreibt sie. In Leipzig lernte sie ihren Mann kennen. Die fünffache Mutter arbeitet aktuell als Ärztin in Weiterbildung zur Neurologin.

Bereits seit 2004 im Stadtrat

Stadträtin in Leipzig ist sie nach eigenen Angaben bereits seit 2004. Als Aktivitäten führt sie unter anderem die Tätigkeit als sozial- und schulpolitische Sprecherin der Grünenfraktion sowie die Tätigkeit in diversen Fachausschüssen an. Auch auf Parteiebene hat sie bereits diverse Ämter bekleidet.

Ein wichtiges Ziel sei für sie, heißt es auf ihrer Homepage, der Einsatz für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung Leipzigs. Die Stadt brauche eine Politik, die ihren Bürgern auf Augenhöhe begegnet. Oberste Priorität hätten heute "der Klima- und Naturschutz, ein starkes Gemeinwesen, in dem Respekt und Wertschätzung gelebt werden, und ein stabiler, aussichtsreichere Arbeitsmarkt".

In Umfrage bislang auf Platz drei

Im großen Feld der insgesamt acht Kandidatinnen und Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt zählt Katharina Krefft zurzeit offenbar zu den Führenden, liegt aber nicht ganz vorne. Nach einer repräsentativen Umfrage der Leipziger Volkszeitung hat Amtsinhaber Burkhard Jung (34 Prozent) von der SPD - er ist auch Präsident des Deutschen Städtetags - in der Wählergunst aktuell die Nase vorn. Katharina Krefft landete bei der Umfrage zusammen mit der Bewerberin der Linken mit 14 Prozent auf Platz drei.

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