LKR. BAD KISSINGEN

Lebenswerk eines Wohnwagenpioniers

Noch weiß niemand, ob der Name Tabbert überlebt. Nachdem das Unternehmen „Knaus Tabbert“ vor einer Woche Insolvenz angemeldet hat, bangen die Mitarbeiter an den drei Standorten um ihren Arbeitsplatz, so auch in Mottgers im Sinngrund, wo heute Politiker vorm Werkstor demonstrieren.
Das Firmengelände in Mottgers im Sommer 1986. Foto: FOTO Will
Der allererste Tabbert-Wohnwagen wurde 1938 gebaut. 30 Jahre später, im Mai 1968, lief der 20 000. Tabbert-Wohnwagen vom Band. Firmengründer Alfred Tabbert, der als großer Pionier im Wohnwagenbau galt, war am 22. Mai 1908 in Berlin geboren worden. Dort lernte er von 1923 bis 1927 bei den Siemens-Automobilwerken Karosseriebau. Als Meister gründete er 1934 in Schweinfurt sein erstes Unternehmen. Als 1944 die gesamte Fabrik in Schutt und Asche lag, verlegte er seinen Betrieb nach Bad Kissingen.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen