Bad Kissingen

Neue Bürger sind keine Fremden

Seit zwei Jahren gibt es den Neubürgerstammtisch. Die monatliche Zusammenkunft soll den Austausch zwischen den Bürgern fördern.
Vor zwei Jahren haben Elisabeth Müller und Anita Schmitt den Neubürgerstammtisch ins Leben gerufen, an dem seitdem jeden Monat regelmäßig circa 50 Personen teilnehmen. Mit dieser Resonanz hatten die beiden Initiatorinnen nicht gerechnet. Reservierten sie für den 20. Februar 2014 den Nebenraum im Restaurant "Die Umkehr", mussten sie schon eine Viertelstunde vor Beginn in den großen Gastraum wechseln um den Andrang aufzufangen. Oberbürgermeister Kay Blankenburg begrüßte die mehr als 50 Gäste und hieß die zugezogenen Bürger in der Kurstadt willkommen. Im Anschluss erklärten Elisabeth Müller und Anita Schmitt die Intention und das Konzept des Treffens. Das monatliche Zusammenkommen soll den Austausch zwischen "Alt und Jung" und "Alteingesessenen Hinzugezogenen" und frisch Angekommenen fördern.
Jeden dritten Donnerstag im Monat kommen seitdem zwischen 30 und 50 Neubürger an unterschiedlichen Orten in der Kernstadt und den Stadtteilen zusammen. Es werden immer Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik eingeladen, die von ihrem eigenen Tätigkeitsgebiet und dem Leben in Bad Kissingen erzählen.
Zu den Treffen sind alle zugezogenen Bürger von Bad Kissingen eingeladen, egal, ob sie schon seit Jahren Einwohner der Stadt sind oder erst seit wenigen Monaten. "Wir möchten, dass sich die Menschen, die nach Bad Kissingen ziehen, sich hier einleben und schnell heimisch fühlen", sagt Anita Schmitt, Leiterin der Akademie Heiligenfeld und Neubürgerin seit Juli 2013.


Vorteil für Stadt und Firmen

Als aktives Mitglied der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen kennt sie die Stadt schon seit mehr als zehn Jahren sehr gut. Sie gründete ihr Unternehmen Ascordis im Juni 1998 im Rhön-Saale-Gründerzentrum und leitet die Bildungseinrichtung der Klinikgruppe Heiligenfeld seit Juni 2009. Elisabeth Müller, Geschäftsführerin des Veterinärlabors Laboklin, ist ebenfalls nicht in Bad Kissingen geboren. "Der Neubürgerstammtisch ist nicht nur ein Vorteil für die einzelnen Menschen, sondern auch für uns Unternehmer und letztendlich auch für die Stadt Bad Kissingen, wenn eine Willkommenskultur für Neubürger der Stadt entsteht", ergänzt Elisabeth Müller.
Anita Schmitt und Elisabeth Müller berücksichtigen die Wünsche der Neubürger. Diese werden bei jedem Treffen erfragt. "Wir freuen uns darüber, dass schon einige Freundschaften durch das Treffen entstanden sind und die Menschen von gemeinsamen Aktivitäten berichten", sagt Anita Schmitt.
Schon mehrfach wurden zudem die Anregungen der Neubürger umgesetzt, ob es Gutscheine für einen freien Eintritt für Neubürger beim Kurkonzert in der Willkommensmappe der Stadt oder das ins Leben gerufene monatliche Treffen für Literaturfreunde sind.


Programm für 2016

Die nächsten Neubürger-stammtische im Jahr 2016 stehen schon fest. Am 18. Februar lädt Elisabeth Müller in ihr Unternehmen Laboklin in die Steubenstraße 4 ein. Am 17. März stellt Ingo Mack, Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing, das Helios St. Elisabeth Krankenhaus vor. Am 21. April begegnen sich die Neubürger im Treff im Turm. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Kissingen Roland Friedrich begrüßt dort die Gäste. Am 19. Mai heißt Timo Tully, Leiter Gästeservice der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH seine Gäste im Rossini-Saal willkommen und der Grand Portier führt die Neubürger durch den Regentenbau, Arkadenbau und die Wandelhalle. Beginn ist immer um 19 Uhr.
Wer mehr über den Neubürgerstammtisch erfahren möchte kann sich an Anita Schmitt per Mail unter Anita.Schmitt@ascordis.de oder unter 0971/ 698 991 00 in Verbindung setzen. Weitere Informatoien gibt es auch im Internet unter www.anitaschmitt.de. red

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