MÜNNERSTADT

Noch einmal im Ballon auf der Flucht

Als Kind floh Frank Riedmann samt Familie in einem Ballon aus der DDR. Bully Herbig hat das Abenteuer nun mit dem in Münnerstadt lebenden Riedmann als Berater verfilmt.
BALLON
Die Familien Strelzyk und Wetzel starten den Ballon: Peter Strelzyk (Friedrich Mücke, l.), Doris Strelzyk (Karoline Schuch, r.) und Andreas Strelzyk (Tilman Döbler). Foto: Foto: presse@studiocanal.de
Es sind nur 200 Meter. Lächerliche 200 Meter. Unüberwindbare 200 Meter. Wäre der selbstgebaute Heißluftballon der Familien Strelzyk und Wetzel im Juni 1979 fünf Minuten länger geflogen; die Flucht aus der DDR wäre gelungen. Doch das Gefährt sackte 200 Meter vor der Grenze ab. Zurück ging es ohne Ballon. 15 Kilometer zu Fuß, immer in Angst, entdeckt zu werden. Für Frank Riedmann, damals 15-jähriger Strelzyk-Spross, einer der bewegendsten Momente seiner erst im zweiten Versuch geglückten Fluchtgeschichte. Und für den heute 54-jährigen und in Münnerstädter Stadtteil Burghausen (Lkr. Bad Kissingen) lebenden ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen