BAD KISSINGEN

Rakoczy-Feuerwerk: Viel Aufwand für zwölf Minuten

Tür zu, die letzten Gäste verabschieden sich, das Rakoczy-Fest 2018 ist beendet. Foto: Peter Rauch/Manger/Siegfried Farkas

Auch wenn es in Kissingen heißt, der Name der wichtigsten Heilquelle in der Stadt komme davon, dass ihre Wirkung so rebellisch sei wie die Soldaten des ungarischen Freiheitshelden neigt das Heimatfest im Namen des Fürsten, nicht zu revolutionären Umwälzungen. An sich wandelnde Zeiten angepasst wird die Veranstaltung Schritt für Schritt. Die Verlegung des Standorts zum Abbrennen des Feuerwerks in diesem Jahr war so ein Schritt.

Jetzt weiter nördlich

Die Raketen starten jetzt weiter nördlich als bisher auf einer Saalewiese in der Au in den Himmel über Bad Kissingen. Vor allem sicherheitstechnisch und verkehrstechnisch hat das nach einer ersten Bilanz von Veranstaltern und Polizei etwas gebracht.

Nach Einschätzung von Bruno Heynen von der Staatsbad GmbH, der das Fest zusammen mit Thomas Lutz von der Stadt verantwortlich organisiert, hat sich unter anderem für die Sicherheitsabstände, die der Abschuss von Feuerwerksraketen braucht, Positives ergeben. Und Christian Pörtner, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Bad Kissingen, berichtet von Fortschritten in der Bismarckstraße und in der Au beim Abfließen des Verkehrs nach dem Feuerwerk.

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Autogramme und Feuerwerk

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Weniger Verkehrsprobleme

„Das frühere Chaos“ im Bereich zwischen Ludwigsbrücke und Flugplatz sei beendet, erklärt Pörtner. Gleichwohl lasse sich das Verkehrsgeschehen und das Parken dort weiter optimieren. Pörtner regt an, über die Wiesen beim Turniergebäude als Gelände für temporäres Parken nachzudenken. Beim Reitturnier werde der Bereich ja auch genutzt. Was die Sicht auf das Fest angeht, haben etliche Rakoczy-Fans bereits reagiert, stellt Pörtner fest. Das Areal im Bereich Nordbrücke, Salinenblick, Flugplatz habe sich schon heuer als eine Art erste Reihe etabliert.

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Festzug

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Neue Möglichkeiten

Bruno Heynen haben die Erfahrungen der Premiere ebenfalls in der Auffassung bestärkt: „Die Au ist für die nächsten Jahre der Abschussstandort für das Feuerwerk.“ Natürlich stünden durch den Wechsel Plätze, die früher gute Sicht auf das im Luitpoldpark abgebrannte Feuerwerk boten, jetzt im Schatten. Im Gegenzug täten sich aber neue Möglichkeiten auf. Zum Beispiel die, Balkone am Regentenbau als Plätze zur Beobachtung zu vermarkten. Argument Nummer eins ist aber auch für Heynen die Sicherheit. Die sei am neuen Abschussort besser zu gewährleisten.

Wer übrigens meint, das Feuerwerk sei heuer kürzer gewesen, irrt, sagt Heynen. Zwölf Minuten habe es gedauert. „Und zehn bis zwölf Minuten sind das übliche Maß.“

Architekt Littmann vor seinem Werk. Foto: Siegfried Farkas
Otto und Beatrix zierten heuer den Pin. Foto: Siegfried Farkas
Neue Perspektiven: Das Abschlussfeuerwerk wurde erstmals in der Au abgeschossen. Foto: Peter Rauch
Andrang: Autogramme sind begehrt. Foto: Peter Rauch
Echte Prinzessinnen werden getragen. Foto: Peter Rauch
Umringt: große Spiele im Kurgarten. Foto: Peter Rauch
Die Polizei war heuer im Elektroauto dabei.
Fahnenträger Foto: Siegfried Farkas

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