BAD KISSINGEN

Seniorenuniversität: Vom alten Ägypten zur europäischen Malerei

Hans Maier, Schirmherr des Kissinger Sommers, hält einen Gastvortrag zum Thema Die Musik in der deutschen Dichtung. Foto: U. Lippold

Eine Neuauflage der Seniorenuniversität wird es auch im Jahr 2013 geben. Auf den verschiedensten Gebieten kann man sein Wissen auffrischen oder etwas Neues dazu lernen. Bislang nutzten viele Menschen im „Ruhestand“ dieses Angebot, das es in Bad Kissingen seit zwei Jahren gibt.

Insgesamt bieten Dozenten der Universität Würzburg Vorlesungen, Gastvortrag und ein Seminar an. Los geht es gleich im Januar mit einem Exkurs ins Reich der Ägypter. „Dem Sande entrissen: die Wiederentdeckung legendärer Städte des Alten Ägypten“ ist die Vorlesungsreihe von Eva Roswitha Lange überschrieben. Die promovierte Ägyptologin und Archäologin spricht über Städte wie Theben, Memphis und Piramesse – große Städte, die das Rückgrat der altägyptischen Hochkultur waren. Termine sind am 25. und 29. Januar sowie 1. Februar.

„Unser Universum – Kein Anfang, kein Ende?“ beleuchtet Max Camenzind. Der gebürtige Schweizer studierte Physik und Astronomie. Er spricht unter anderem über bedeutende Entdeckungen in den 1920er Jahren wie der Hubble-Beziehung. Seine Vorlesungen sind am 21., 25. und 28. Februar.

Wolfgang Riedels Thema diesmal ist „Literatur und Landschaft. Das poetische Naturverhältnis in Antike, Mittelalter und Moderne“. Im Mittelpunkt steht der Traum vom einfachen Landleben in idyllischer Landschaft. Diesem Traum spürt der Referent in der Literatur von Homer bis zur Neuzeit nach. Der gebürtige Mellrichstädter, der Germanistik studiert hat, wird punktuell auch die Bildkünste ansprechen. Termine sind am 18., 21. und 25. März.

Hans Maier als Referent

Mit Hans Maier kommt ein Referent, den die Kissinger als Schirmherrn des Kissinger Sommers kennen. Er hält einen Gastvortrag am 13. Juni zum Thema „Die Musik in der deutschen Dichtung“.

Mit der europäischen Landschaftsmalerei befasst sich Stefan Kummer. Er unternimmt einen Streifzug durch sechs Jahrhunderte und zeigt auf, wie die Maler die Landschaft entdeckten und künstlerisch bewältigten. Die Vorlesungen finden am 18., 21. und 25. September statt.

Über „Deutsch-Jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung von Unterfranken“ referiert Hans-Peter Baum am 14., 17. und 21. Oktober. Der Zyklus setzt ein mit dem wütenden Antisemitismus nach dem Ersten Weltkrieg und reicht bis in die Neuzeit.

Die letzte Vorlesungsreihe befasst sich mit „Wissen, Weltbild, Schule und Universität im Mittelalter“. Rainer Leng möchte den Zuhörern einen Einblick in mittelalterliche Wissenskulturen vermitteln. Was lernten die Schüler? Wer trug das Schulwesen? Der Referent geht zuletzt auf die Entstehung der Universitäten ein. Termine sind am 23., 27. und 30. November.

Alle Vorlesungen finden von 16 bis 17.30 Uhr im Sparkassen-Pavillon in der Von-Hessing-Straße statt.

Zu einem Seminar lädt Rainer Leng am 8., 15. und 22.März ein. Das Thema lautet „Wendepunkte des Mittelalters“. Dabei geht es unter anderem um die Gründung des Frankenreiches, die Kaiserkrönung von Karl dem Großen und den Canossa-Gang Heinrichs IV. Die Seminare finden von 13.30 bis 15 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr im Treff im Turm im Zentralparkhaus statt.

Anmeldung bei der Volkshochschule Tel. (09 71) 807-12 10.

Weitere Informationen im Internet unter www.seniorenuniversitaet-kg.de

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