Hammelburg

Tourismusverein kürt Wettbewerbssieger

Die Hammelburger Künstlergruppe gewinnt den Wettbewerb "Schöneres Saaletal".
Platz 1: Die Kunstausstellung im früheren Hammelburger Kaufhaus.Foto: Archiv/Winfried Ehling
Platz 1: Die Kunstausstellung im früheren Hammelburger Kaufhaus.Foto: Archiv/Winfried Ehling
Der Wettbewerb "Schöneres Saaletal" bleibt attraktiv. Vom Verein "Tourismus Fränkisches Saaletal Hammelburg" veranstaltet, würdigt er hervorragende Leistungen privater Initiativen im Bereich Kultur, Brauchtum, Denkmal- und Landschaftspflege, Umweltschutz und Ortsverschönerung, die der Tourismusförderung dienen.

"Einen vollen Keller" - nämlich den Gewölbekeller des Hotels "Deutsches Haus" - wertete Vorsitzender Alfred Jeurink als "Anerkennung für die Bemühungen des Tourismusvereins und seiner Mitgliedsgemeinden", obwohl es zunächst nicht nach einem Erfolg ausgesehen hatte. "Wir schrieben den Wettbewerb im Februar aus, bekamen aber bis Mitte August nur eine Anmeldung.
Nach nochmaliger Erinnerung trudelten noch zehn weitere Bewerbungen ein - ordentliche Vorschläge von teils guter Qualität", informierte der Vorsitzende.

Den Grund für die späte Meldung vermutete Jeurink "in der Ferienzeit und dem Vergessen". Der Wettbewerb "Schöneres Saaletal" kann im Wechsel mit der Bocksbeutel-Rallye alle zwei Jahre weitergeführt werden.
In seiner Begrüßung erinnerte Jeurink angesichts der "Schnapszahl" 111 Jahre an die Vereinsgründung im Februar 1905. Damals wurde der "Verschönerungsverein" aus der Taufe gehoben, um Fremde in die Stadt zu locken, die hier Urlaub machen sollten.

Es war später Bürgermeister Karl Fell, der die Idee hatte, die umliegenden Gemeinden dem Verein anzugliedern. Gemeinsam mit "Farnkens Saalestück" und der "Allianz Fränkisches Saaletal" sieht der Vorsitzende des Tourismusvereins heute die Region zwischen Rhön und dem fränkischen Weinland als "Ergänzung eines überbauenden touristischen Konzepts".

"Den Ideen und der Kreativität, die hier entspringen, gebührt hoher Respekt", lobte Bürgermeister und Schirmherr Armin Warmuth (CSU) das ehrenamtliche Engagement. "Diese Maßnahmen motivieren und tragen viel zur Attraktivitätssteigerung Hammelburgs bei", betonte er. Der Bürgermeister warb für gemeinsame Arbeit, in die beispielsweise die Tourist-Info wirkungsvoll eingebunden ist.

Warmuth und Jeurink dankten der Tourist-Info für die zahlreichen, flankierenden Arbeiten nter Leitung von Daniela Schorn und tatkräftiger Mitarbeit von Brigitte Keidel. Jeurink überreichte ihnen und der Hammelburger Weinprinzessin Annika Kuchenbrod, die ebenfalls ein Grußwort sprach, Blumen. Die Obererthaler "Feierabendmusikanten" sorgten für die passende Untermalung.

Die mit Spannung erwartete Preisverleihung zeichnete einen in der Jury unumstrittenen Sieger aus: den Zusammenschluss heimischer Künstler unter dem Namen "KUNSTvereint". Die Gruppe hatte anlässlich des 1300-jährigen Stadtjubiläums die sehr erfolgreiche Ausstellung "Zeiträume" organisiert. Barbara Winter, Maria-Rosa Heckmann und Maria Rinecker nahmen den stilisierten Rebstock als Wanderpreis, die Namenstafel, die Urkunde und den Geldpreis entgegen.

Auf dem zweiten Rang platzierte sich der Obst- und Gartenbauverein Obereschenbach, dessen Mitglieder einen Feldkalkbrennofen rekonstruiert haben. Jeurink bezeichnete diesen als "ein in vielen Arbeitsstunden erbautes, historisches Relikt". Die Auszeichnung nahm OGV-Vorsitzender Edgar Reuter entgegen.

Platz drei ging nach Gräfendorf. Dort hat Stephan Schulze sein viel bewundertes Baumhaushotel errichtet und das historische Gebäude der Seemühle restauriert.

Die weiteren Bewerber sollten ebenfalls nicht leer ausgehen: Ihnen überreichten Bürgermeister und Weinprinzessin ein Weinpräsent. In dieser Form gewürdigt wurden der Wohnmobilstellplatz Forellenhof, die Hammelburger Schlenderweinprobe, die Info-Tafel "Hügelgräber Diebach", der Holzkohlenmeiler in Neuwirtshaus, der Blumenschmuck am Hammelburger Marktplatz, das Wohnhaus Wüscher in Untererthal, der Blumenschmuck am Pfaffenhausener Dorfbrunnen und die restaurierte Franzosenkapelle in Fuchsstadt.

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