Albertshausen

Vier Autos kollidieren: 19-Jähriger stirbt bei Frontalunfall

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Toten, einem lebensgefährlich Verletzen sowie zwei weiteren Verletzten kam es am Sonntag gegen 13 Uhr auf der Staatsstraße 2291 bei Albertshausen. Vier Fahrzeuge waren beteiligt. Wie die Polizei berichtet, war ein 19-Jähriger mit seinem VW in Richtung Oberthulba unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet er auf gerader Strecke kurz hinter den Parkplätzen aus noch nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Er kollidierte frontal mit einem entgegen kommenden Citroen. Zwei weitere Fahrzeuge, die ebenfalls in der Gegenrichtung unterwegs waren, konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren und wurden ebenfalls in den Unfall verwickelt.

Frauen aus Landkreis beteiligt

Jedes der vier Fahrzeuge war nur mit einer Person besetzt. Der 19-jährige VW-Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Am Steuer des entgegenkommenden Citroens saß ein 62-jähriger Mann aus dem Landkreis Celle in Niedersachsen. Er wurde lebensbedrohlich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die beiden anderen Fahrerinnen aus dem Landkreis Bad Kissingen kamen laut Polizei mit leichteren Verletzungen davon. Dennoch wurden sie zur Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizei Bad Kissingen. Um den Unfallhergang so exakt wie möglich rekonstruieren zu können, wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Schweinfurt kam an die Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen. Erschwerend für die Einsatzkräfte bei der Unfallaufnahme kam hinzu, dass keinerlei Bremsspuren festgestellt werden konnten und dass in einem der Fahrzeuge zudem drei Hunde transportiert wurden.

Straße komplett gesperrt

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Albertshausen, Oberthulba und Bad Kissingen mit rund 60 Mann, das THW kam mit sechs Mann zufällig an der Unfallstelle vorbei. Das Rote Kreuz war mit mehreren Fahrzeugen, einem Notarzt und acht Sanitätern vor Ort. Eingesetzt war auch der in Fulda stationierte Rettungshubschrauber mit einem weiteren Notarzt. Die Feuerwehren leiteten den Verkehr weiträumig über Poppenroth und Albertshausen um.
Die Staatsstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bis nach 16 Uhr komplett gesperrt. Alle beteiligten Fahrzeuge waren erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.

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