BAD KISSINGEN

Vor 100 Jahren: Der Erste Weltkrieg traf Kissingen doppelt

Der Erste Weltkrieg wird oft als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Bad Kissingen spürte das sogar zweifach. Es verlor viele junge Männer und es verlor Gäste.
Das Kriegerdenkmal vor der St.-Laurentius-Kirche in Reiterswiesen ist nur einer von mehreren Orten im heutigen Stadtgebiet, an denen der Toten des Ersten Weltkriegs gedacht wird. Foto: Foto: Siegfried Farkas
Der Erste Weltkrieg wird oft als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Bad Kissingen spürte das sogar zweifach. Es verlor viele junge Männer und es verlor Gäste. Wie tief der Einschnitt für die Stadt und ihre Menschen war, lässt sich heute, 100 Jahre nach dem Ende des Krieges, kaum noch ermessen. Dabei ist schon die bloße Zahl der Opfer aus der Stadt erschreckend. Im 1958 erschienen Kissingen-Buch des Heimatforschers Georg Schmidl heißt es: „Im Ersten Weltkrieg sind 204 Feldzugteilnehmer von hier gefallen oder infolge Verwundung beziehungsweise Kriegsleiden gestorben.“ Um diese Zahl ...
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