Bad Kissingen

Warum die Erinnerung wichtiger denn je ist

Auch in den Ratsgremien im Landkreis Bad Kissingen wird über die Gepäckstücke für die Aumühle diskutiert. In etlichen Kommunen war man sich zu diesem Thema schnell einig.
Mehr als 3000 Menschen, darunter auch etliche aus dem Landkreis Bad Kissingen, kamen im Mai 2011 in Würzburg zusammen, um gemeinsam den Weg abzulaufen, den die Juden damals von ihren Sammelorten aus zum Ladehof Aumühle gehen mussten. Foto: Theresa Müller
Die Würzburger Initiative zum Gedenken an die 2069 deportierten Juden aus Unterfranken hat in den vergangenen Jahren Kreise gezogen. Es fanden vor Ort etliche Gedenkveranstaltungen statt. So machten sich zum Beispiel im Mai 2011 mehr als 3000 Menschen, darunter auch etliche aus dem Landkreis Bad Kissingen,  auf den "Weg der Erinnerung": Die Juden mussten nämlich damals, streng bewacht von der Gestapo, von den Sammelplätzen aus- das war meist der Platz'sche Garten am heutigen Friedrich-Ebert-Ring– zum Bahnhof Aumühle laufen. Auch in den Ratsgremien der Kommunen im Landkreis Bad ...
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