ROTTERSHAUSEN

Weltgebetstag der Frauen: Situation in Malaysia beleuchtet

Für Malaysia beten
(huGO-ID: 18691950) Den Kampf für mehr Gerechtigkeit in Malaysia unterstützte der Weltgebetstag der Frauen. Über 100 Teilnehmerinnen aus der Großgemeinde setzten sich mit der Thematik in Liedern, Texten und Gebeten auseinander, initiiert durch Anstöße einzelner Gruppen, darunter einem Interview, das Gertrud Gessner (links) als Reporterin mit Ilse Erhard als malayische Frau führte. FOTO Stefan Geiger

Rottershausen (ge) Gut 100 Frauen feierten in der Kirche St. Dionys den diesjährigen Weltgebetstag, der unter dem Leitwort „Steht auf Gerechtigkeit!“ stand. Diesmal ging es um Malaysia, einem fernöstlichen Land, in dem vor allem Frauen und Kinder unter Missständen leiden.

Katholische und evangelische Frauen hatten die Feier vorbereitet und beleuchteten in Spiel, Text und Lied die Situation in Malaysia, das etwa so groß wie Deutschland ist und 28 Millionen Menschen zählt. Die Bevölkerung ist bunt gemischt. 60 Prozent gehören dem Islam an. Dazu kommen Buddhisten, Hindus und Naturreligionen. Neun Prozent sind Christen. Das Land mit Durchschnittstemperatur von 27 Grad besitzt große tropische Artenvielfalt an Flora und Fauna und ist reich an Bodenschätzen.

Trotz aller Bemühungen ist Malaysia noch weit von Demokratie entfernt. Die Menschenrechte werden vernachlässigt, Frauen leiden unter Gewalt, Kinder werden vernachlässigt. Wie einst der Prophet Habakuk schauen die Frauen nicht mehr tatenlos zu, sondern rufen auf zum Wandel. Dabei stützen sie sich auf den Glauben als Quelle der Kraft und Ausdauer und setzen auf Freude, Hoffnung, Frieden und Vertrauen.

Vor allem ein Interview einer Reporterin (Gertud Gessner) mit Frau Fernandez (Ilse Erhard) verdeutlichte die Aufbruchstimmung, die die malayischen Frauen ermutigt, gemeinsam für die Grundrechte wie einst Jesus einzutreten. Alle Menschen seien aufgerufen, das Streben nach Menschenwürde zu unterstützen und sich zu wehren wie es vorbildlich Mutter Teresa, Martin Luther King und Nelson Mandela taten.

Lieder und weitere Texte bezeugten die gemeinsame Verantwortung. Einbezogen waren auch Sorgen bei uns wie illegale Beschäftigungen, unterbezahlte Arbeit und Mobbing. Zeichen der Loyalität bildete eine Kollekte für die Unterstützung des Strebens nach Gerechtigkeit in Malaysia. Dabei kamen rund 500 Euro zusammen.

Bei einer anschließenden Begegnung im Kindergarten konnten die Teilnehmerinnen ihre Eindrücke austauschen. Dazu gab es für Malaysia typische Speisen wie allerlei Reisgerichte, Spinatsuppe mit Krabben, gefüllte Teigtaschen, gebackene Bananen, Kokoskugeln und vielerlei Früchte, von Verantwortlichen Helferinnen mit großem Engagement, Ideenreichtum und viel Liebe vorbereitet.

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