Hammelburg

Wie die Weltgeschichte 1989 nach Hammelburg schwappte

Vor 30 Jahren rüstete sich die Bundeswehr für einen Massenansturm. Der Stau von DDR-Flüchtlingen an der ungarischen Grenze war Auftakt zu turbulenten Tagen.
Heute gehen die Uhren in der General-Heusinger-Kaserne wieder anders. Vor 30 Jahren pulsierte in den Unterkünften für übende Soldaten das Leben. Hunderte DDR-Flüchtlinge fanden hier in den Wirren vor der Wende eine vorübergehende Bleibe. Foto: Wolfgang Dünnebier
Vor der Wiedervereinigung schwappte 1989 die Weltgeschichte nach Hammelburg. Tausende von frustrierten DDR-Bürgern kehrten ihrem Land auf  verschlungenen Pfaden den Rücken. Ein Sprungbrett in die Freiheit war  Ungarn. Der Ostblock-Staat war eines der wenigen Ländern, wohin die Menschen aus dem anderen Teil Deutschlands in den Urlaub fahren durften. Das wollten die Menschen nutzen, um über die grüne Grenze in den Westen zu fliehen. Immer mehr Menschen stauten sich beim Warten auf ihre Chance.      Zum diplomatischen Tauziehen um einen Ausweg bereitete sich die Bundesrepublik auf ...
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